Alle Informationen zu Arbeit, Business und Unternehmen: Wie macht man sich selbstständig? Was muss man über den Gewerbeschein wissen? Welche Unternehmensform sollte man wählen? GmbH oder Einzelunternehmen?

Außerdem: Welche Unternehmensformen gibt es in Österreich? Was muss man über das Firmenbuch, den Businessplan, das Fahrtenbuch, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Jungunternehmerförderung oder die Reisekostenabrechnungen wissen? Informieren Sie sich jetzt über alle Business- und Unternehmensthemen in Österreich.

Überblick

Eine jede Unternehmung sollte detailliert geplant und koordiniert werden, um erfolgreich zu sein und Gewinne zu erwirtschaften. Viele Vorhaben scheitern an einer mangelnden Planung.Die Erstellung eines professionellen Businessplans hilft Gründern eines Startups dabei, die Gründung optimal vorzubereiten.
Unter dem Anglizismus Cash-Flow versteht man eine betriebswirtschaftliche Kennzahl in der Wirtschaft. Er gehört zu den kompliziertesten Kennzahlen im Finanzbereich und gibt Aufschluss über die Ertrags- und Finanzkraft einzelner Unternehmen.
Beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (kurz EGT) handelt es sich um eine Kennzahl für Unternehmen beziehungsweise Geschäftstätigkeiten an der Börse aus der Bilanzierung nach dem Handelsgesetzbuch (kurz HGB).
In diesem Ratgeber finden Sie alle Informationen und Fakten zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für Unternehmer in Österreich. Dafür wird vor allem auf die Aufzeichnungspflicht, die für Betriebe besteht, eingegangen. Auch die Betriebseinnahmen und -Ausgaben spielen hier eine Rolle und werden ebenfalls detailliert behandelt.
Bei einem Einzelunternehmen handelt es sich um eine einzige natürliche Person, welche die Firma auf eigenen Namen und Rechnung betreibt. Unter anderem kann der Einzelunternehmer ein Pächter oder Eigentümer des Unternehmens sein. In Österreich ist das Einzelunternehmen die beliebteste Form bei der Führung einer Firma.
Bei einem Fahrtenbuch handelt es sich um eine schriftliche Dokumentation darüber, welche Strecken mit einem bestimmten Fahrzeug zurückgelegt werden und welche Anlässe die jeweiligen Fahrten haben. In der Schiff- und Luftfahrt spricht man in diesem Zusammenhang von einem Logbuch, in der Seefahrt von einem Seefahrtbuch.
Das österreichische Firmenbuch ist ein zentrales und öffentlich zugängliches Verzeichnis von Unternehmen. Es wird geführt von den Landesgerichten, wodurch zum Beispiel ein Wiener Unternehmen zum Handelsgericht Wien zugehörig ist. Der Hauptgrund für das Bestehen dieser Datenbank ist Transparenz.
Eine Förderung oder ein Zuschuss ist eine Geldsumme, welche dem Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Zuschüsse werden in Österreich von Bund, Ländern, der EU und anderen Institutionen vergeben.
Franchising bezeichnet ein Kooperations-, aber auch ein Vertriebssystem. Die zwei Hauptakteure bei diesem sind der Franchisegeber und -nehmer. Diese werden in Anschluss definiert. Im Grunde geht es darum, dass der Franchisegeber jemanden Leistungen in einem Paket zur Verfügung stellt. Dafür bezahlt der Franchisenehmer dem Bereitsteller ein Entgelt.
In Österreich muss man sich zu Beginn einer gewünschten Selbstständigkeit mit der Gewerbeordnung auseinandersetzen. Man muss sich außerdem darüber Gedanken machen, welche Bedingungen man außerdem im Zuge der Ergreifung eines Berufs in dieser Sparte zu beachten hat. In Österreich gibt es ferner jedoch auch die Möglichkeit, als sogenannter Freiberufler tätig zu werden. Diese Gruppe an freien Berufen sind nicht an die Gewerbeordnung gekoppelt.
In Österreich können Unternehmen aufgrund von gesetzlichen Regelungen für „geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) Kosten und Steuern sparen. Die Überlegung, bei geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) steuerliche Anreize zu schaffen, gibt es in einer Vielzahl von Ländern. Hierbei sind die Vorgaben in der Regel fast ähnlich, aber nicht komplett deckungsgleich.
Eine Gewerbeberechtigung ist für ein Unternehmen bereits vor Arbeitsbeginn notwendig. Diese bekommt man in der Regel bei der Gewerbebehörde. Der Standort des Unternehmens entscheidet darüber, welche Behörde (die Bezirks-Hauptmannschaft, das Stadt-Magistrat oder in Wien das Bezirksamt) für die Gewerbeberechtigungsvergabe zuständig ist.
Eine GmbH ist eine Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung. Rein juristisch ist eine GmbH eine juristische Person, die dem öffentlichen Recht angehört.
Wer ein Unternehmen gründen möchte, muss eine ausgefeilte Planung erarbeiten. Diese sollte unbedingt einen Businessplan, einen Finanzplan und einen Kapitalbedarfsplan enthalten.
Die Kapitalgesellschaft ist eine sogenannte juristische Person des privaten Rechts. Somit tritt nicht die handelnde Person als Rechtspersönlichkeit auf, sondern die Gesellschaft als Ganzes. Man kann im Grunde zwischen zwei Formen der Kapitalgesellschaft unterscheiden: der Aktiengesellschaft und der GmbH.
Wer als Selbstständiger in Österreich eine bestimmte Umsatzgrenze nicht überschreitet, gilt als Kleinunternehmer. Durch die Kleinunternehmerregelung ergeben sich Erleichterungen bei der Umsatzsteuer und Sozialversicherung in Österreich.
Eine Kommanditgesellschaft ist eine Gesellschaft, die unter einer eigenen Firma geführt wird. Die Gesellschafter teilen sich in den Kommanditist und die Komplementäre auf. Kommanditisten haften mit einem Betrag, der im Firmenbuch festgelegt wurde. Komplementäre haften unbeschränkt, also mit ihrem gesamten (auch privaten) Vermögen.
Liquidität ist ein Begriff, der gerade im Finanzbereich sehr oft vorkommt. Viele wissen dennoch nicht genau, was genau mit Liquidität gemeint ist. Grundsätzlich zeigt die Liquidität die aktuelle Verfügbarkeit von ausreichenden Zahlungsmitteln.
Die Lohnverrechnung erfolgt monatlich und der Unternehmer ist für die richtige Abrechnung der Dienstnehmer verantwortlich. Außerdem ist er ebenso für die Zahlungen nach Außen, wie etwa an die Krankenkasse, das Finanzamt und die Gemeinde, verpflichtet. Er hat ferner die Pflicht ein Lohnkonto zu führen und Zulagen, Pendlerpauschalen und andere Besonderheiten darin zu berücksichtigen.
Mitarbeitergespräch: So führt man als Chef ein ideales Gespräch mit seinen Mitarbeitern! Tipps für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zum perfekten Mitarbeitergespräch!
Outplacement steht im Allgemeinen dafür, dass eine berufliche Neuorientierung vorgenommen wird, wenn ein Arbeiter aus einer Firma ausscheiden sollte. Diese Dienstleistung gibt es schon länger, der Begriff ist jedoch dennoch relativ unbekannt. Der Begriff Outplacement kommt ursprünglich aus dem englischsprachigen Raum.
Das Outsourcing ist mittlerweile auch zu einem großen Thema der österreichischen Wirtschaft geworden. Ganz allgemein geht es beim Outsourcing um Arbeitsteilung. Konkreter gesagt, geht es um das Auslagern bestimmter, manchmal auch aller, Arbeitsschritte im Zuge der Produktherstellung oder einer Dienstleistung. Die Aufgaben und Prozesse werden an Drittunternehmen weitergeleitet, die das Produkt oder die Leistung in weiterer Folge an das eigentliche Auftragsunternehmen liefern.
Eine Rechnung muss in Österreich bestimmte Pflichtangaben, wie den Namen, das Datum der Ausstellung, die Anschrift des Kunden, sowie des Ausstellers (Dienstleisters), eine Rechnungsnummer, UID-Nummer, den Rechnungsbetrag und die Steuerangaben enthalten. Je Unternehmensform gibt es unterschiedliche Vorgaben und Regelungen für Rechnungen.
Eine Reisekostenabrechnung beinhaltet die Angabe aller im Rahmen der Dienstreise angefallenen Kosten. Dazu zählen in Österreich unter anderem die Fahrtkosten (Kilometergeld), Diäten und Nächtigungen.
Job kündigen und in die Selbstständigkeit wechseln: Viele Arbeitnehmer möchten sich gerne irgendwann selbstständig machen und ein eigenes Unternehmen gründen. Doch dabei gibt es einiges zu beachten!
Unter Stammkapital versteht man im Allgemeinen jenes Kapital, welches bei der Gründung etwa einer GmbH als Grundstock des Vermögens hinterlegt werden muss. Vom Stammkapital unterscheidet sich die Stammeinlage. Bei Gründung hinterlegen die einzelnen Gesellschafter nämlich eine Stammeinlage.
Der Umsatz wird oftmals auch als Erlös bezeichnet. Dieser gibt an, wie viel ein Unternehmen innerhalb einer bestimmten Periode, beispielweise in einem Monat, Quartal oder Jahr, eingenommen hat. Grundsätzlich berechnet man den Umsatz durch eine Multiplikation der Absatzmenge mal dem dafür verlangten Preis.
So gründen Sie erfolgreich Ihr Unternehmen in Österreich:
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Aktueller Stand: 09/2019 - Autor: