Familienbeihilfenrechner: Geben Sie die Anzahl der Kinder und das jeweilige Alter in den Rechner ein. Wählen Sie gegebenenfalls den Behinderungsgrad des Kindes aus. Klicken Sie auf Berechnen, um das Ergebnis der Familienbeihilfe zu erhalten.

Familienbeihilfe: Alle Informationen zur Familien- und Kinderbeihilfe und Kindergeld in Österreich. Jetzt Familienbeihilfe pro Monat online berechnen!

Familienbeihilfe berechnen

Berechnen Sie die Höhe der Kinderbeihilfe (oder Kindergeld) schnell und unkompliziert mit unserem Online-Rechner! Tragen Sie das Alter Ihres Kindes (oder Ihrer Kinde, wenn Sie mehr als eines haben) ein und lassen Sie sich die monatliche Kindergeld und die Geschwisterstaffelung berechnen.

Familienbeihilfe-Rechner

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Alle Angaben ohne Gewähr!

Wie beantragt man die Familienbeihilfe (Kindergeld) in Österreich?

  • Formular herunterladen oder online aufrufen.
  • Antrag ausfüllen (Anzahl der Kinder, Geschwisterstaffelung).
  • Formular zum Kindergeld einreichen.
  • Betrag ausgezahlt bekommen.

Familienbeihilfe neu ab 2018

Ab Januar 2018 erhöht sich die Familienbeihilfe in Österreich pro Monat um 1,9%. Damit erhalten Familien mit Kindern bis drei Jahren von nun an 114 Euro monatlich, mit Kindern von drei bis 10 Jahren 121,90 Euro, für Kinder zwischen 10 und 19 Jahren 141,50 und für Kinder ab 19 Jahren 165,10 Euro.

Ebenfalls erhöht wird der Zuschlag für Behinderungen (bei erheblicher Behinderung), sowie der Mehrkindzuschlag.

Beihilfe und Kindergeld pro Monat

Alter des Kindes Familienbeihilfe pro Monat
ab Geburt 114 Euro
ab 3 Jahren 121,90 Euro
ab 10 Jahren 141,50 Euro
ab 19 Jahren 165,10 Euro

Für Kinder ab 18 gibt es nur eine Kinderbeihilfe, wenn sie eine Berufsausbildung, wie eine Lehre, eine Schule, ein Studium oder eine FH absolvieren. Die Kindergeld wird maximale bis zum 24. Geburtstag des Kindes ausbezahlt. (In manchen Fällen auch bis zum 25. Geburtstag).

Wann wird die Familienbeihilfe ausbezahlt? (Datum)

Die Familienbeihilfe in Österreich wird monatlich an alle Empfänger der Beihilfe ausbezahlt. Eine Direktauszahlung erfolgt seit dem 01.09.2014 monatlich samt Kinderabsetzbetrag. Wichtig: Die Familienbeihilfe kann bis zu fünf Jahre im Nachhinein beantragt werden!

Wie lange wird die Familienbeihilfe ausbezahlt?

Die Familienbeihilfe wird an minderjährige Kinder oder an Volljährige, solange sie das 24. Lebensjahr nicht vollendet haben. Eine Erweiterung auf das 25. Lebensjahr ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Mehr dazu unter "Bezugsverlängerung".

Wie hoch ist die Zuverdienstgrenze der Familienbeihilfe?

Zuverdienstgrenze: Studenten, die neben dem Studium berufstätig sind und Geld dazu verdienen, haben weiterhin Anspruch auf die Familienbeihilfe. Der Zusatzverdienst darf dabei pro Kalenderjahr höchstens 10.000 Euro Brutto betragen.

Geschwisterstaffelung

Wird für zwei Kinder die Beihilfe (Kindergeld) bezogen, erhöht sich der Gesamtbetrag der Familienbeihilfe durch die Geschwisterstaffelung um monatlich 6,70 € und darüber hinaus ab dem dritten Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, um monatlich 16,60 € pro Kind.

Geschwisterstaffel Beihilfe pro Kind / Monat
2 Kinder 7,10 Euro
3 Kinder 17,40 Euro
4 Kinder 26,50 Euro
5 Kinder 32 Euro
6 Kinder 35,70 Euro
7 Kinder + 52,00 Euro

Erhöhte Familienbeihilfe berechnen

Seit Juli 2014 beträgt die erhöhte Familienbeihilfe für Kinder mit einem Behinderungsgrad von mehr als 50%, sowie wenn das Kind nicht in der Lage ist durch die Behinderung selbst den Unterhalt zu erwirtschaften, 150 Euro pro Monat zusätzlich zur Familienbeihilfe.

Beispiel für die Berechnung der Kinderbeihilfe

Eine Familie hat zwei Kinder im Alter von 9 und 13 Jahren. Eines der Kinder hat einen Behinderungsgrad von 70%. Die Familie erhält demnach 117,30 € für das 9-jährige Kind und 136,20 € für das 13-jährige Kinde pro Monat. Zusätzlich wird pro Kind eine Geschwisterstaffelung von 6,70 € pro Monat erstattet. Durch den hohen Grad der Behinderung erhält die Familien weitere 155,90 € erhöhte Beihilfe für Familien monatlich.

Berechnung: 117,30 + 136,20 + (2 x 6,70) + 150 = 416,90 € pro Monat

Kindergeld- und Kindergeld-Ratgeber für Österreich

Unabhängig von Beschäftigung oder Einkommen haben Eltern, die einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich haben, einen Anspruch auf das Geld für bei ihnen haushaltszugehörige Kinder bzw. für Kinder, denen sie überwiegend Unterhalt leisten. Vorrangig anspruchsberechtigt ist dabei die Mutter. Für ausländische Staatsbürger bestehen Sonderregelungen.

Familienbeihilfenbeträge ab Juli 2014:

Wird für zwei Kinder die Familienbeihilfe bezogen, erhöht sich der Gesamtbetrag um monatlich 6,70 € und darüber hinaus ab dem dritten Kind, für das Beihilfe bezogen wird, um monatlich 16,60 € pro Kind.

Familienbeihilfe für Kinder ab 18

Kindergeld (FB) online berechnen Online-Rechner

Bei Kindern ab 18 gibt es nur Familienbeihilfe, wenn sie eine Berufsausbildung absolvieren (Lehre, Schule, Studium, FH). Sie wird nur bis zum 24. Geburtstag ausbezahlt. In manchen Fällen auch bis zum 25. Geburtstag.

Bezugsverlängerung (bis zum 25. Lebensjahr)

  • wenn das Kind den Präsenz- oder Zivildienst bzw. eine Ausbildung (etwa beim Bundesheer) absolivert.
  • wenn das Kind vor dem 24. Lebensjahres ein Kind zur Welt bringt wird oder schwanger ist.
  • wenn beim Kind eine behindert von mind. 50% vorliegt.
  • wenn das Kind ein Studium mit gesetzlicher Mindeststudiendauer von zehn Semestern absolviert, das vor dem 19. Lebensjahr (im selben Kalenderjahr) begonnen wurde.
  • wenn vor Vollendung des 24. Lebensjahres eine acht bis zwölf Monate dauernde freiwillige Hilfstätigkeit ausgeübt wird.

Für Kinder, die für einen Beruf ausgebildet oder in einem erlernten Beruf in einer Fachschule fortgebildet werden, wird die Familienbeihilfe grundsätzlich längstens bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres gewährt. Wenn sie aber den Präsenz- oder Zivildienst geleistet haben oder ein Kind geboren haben, bzw. an dem Tag, an dem sie das 24. Lebensjahr vollenden, schwanger sind, oder erheblich behindert sind, wird die Kinderbeihilfe bis zum 25. Lebensjahr ausbezahlt.

Weiters besteht Anspruch auf Familienbeihilfe für volljährige Kinder, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, weder Präsenz- noch Zivildienst leisten, beim Arbeitsmarktservice als Arbeitsuchende vorgemerkt sind und weder einen Anspruch auf eine Leistung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz haben noch eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes durch das Arbeitsmarktservice erhalten.

Für dauernd erwerbsunfähige Kinder gibt es - bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen - keine Altersgrenze.

Einkommensgrenze für erwerbstätige Kinder

Seit 1. Jänner 2001 dürfen Kinder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, ein wesentlich höheres eigenes Einkommen erzielen, ohne dass es zum Wegfall der Familienbeihilfe kommt. Darüber hinaus stellt die nun auf das Kalenderjahr bezogene Einkommensermittlung eine grundlegende Änderung dar. § 5 Abs. 1 des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 sieht nämlich für ein (erheblich behindertes) Kind den Ausschluss vom Anspruch auf das Kindergeld erst dann vor, wenn das zu versteuernde Einkommen für das Kalenderjahr, das nach dem Kalenderjahr liegt, in dem das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat, den Betrag von € 8.725 übersteigt.

Bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens bleiben Einkünfte, die vor oder nach Zeiträumen erzielt werden, für die Anspruch auf die Familienbeihilfe besteht, außer Betracht. Entschädigungen aus einem anerkannten Lehrverhältnis sowie Waisenpensionen und Waisenversorgungsgenüsse sind unverändert außer Acht zu lassen. Im Zusammenhang mit der Anhebung der Einkommensgrenze sowie mit der Einkommensermittlung in Bezug auf das Kalenderjahr fällt die Ferialbegünstigung ab 1. Jänner 2001 weg. Die Regelungen gelten für eine Vollwaise analog.

Gleichstellung bei EU-Bürgern

Bei EWR bzw. EU- Bürgern ergibt sich eine Gleichstellung zu österreichischen Staatsbürgern aufgrund von internationalen Abkommen bzw. von EU-Regelungen.

Die Bestimmungen im Bereich der EU, die die Soziale Sicherheit betreffen, finden sich in der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer, Selbständige und deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern. Personen, für die die Verordnung gilt, unterliegen prinzipiell den Rechtsvorschriften nur eines EU-Staates.

Grundsätzlich gilt hier vorrangig das Beschäftigungslandprinzip, d.h. ein Arbeitnehmer oder Selbständiger (o. a. ein Arbeitsloser oder Rentner, der Leistungen nach den Bestimmungen eines EU-Staates bezieht) hat nach den Rechtsvorschriften jenes Landes, wo er beschäftigt ist, Anspruch auf Familienleistungen, auch für Kinder, die sich ständig in einem anderen EU-Staat aufhalten. Treffen jedoch Ansprüche in zwei EU-Staaten zusammen, weil z.B. jeder Elternteil in einem anderen EU-Staat erwerbstätig ist, so kommt das Wohnlandprinzip zu Anwendung, d.h., dass nach den Rechtsvorschriften jenes Landes Famlienleistungen zu gewähren sind, wo sich die Kinder ständig aufhalten.

Weitere wichtige Informationen zur Kinderbeihilfe

Weitere Informationen finden sich in den Durchführungsrichtlinien zum Familienlastenausgleichsgesetz 1967. Die Familienbeihilfe ist beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt zu beantragen.

Die Druck-, Ausfüll- und Speicherversion der entsprechenden Antragsformulare erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen. Dort finden sich auf der Seite "Steuerformulare" in der Tabelle unter der Rubrik "Beihilfen" das Antragsformular für die Familienbeihilfe - Beih 1, sowie das Antragsformular für die erhöhte Familienbeihilfe - Beih 3.

Antrag online stellen

Seit Anfang 2005 kann der Antrag (Beih. 1) dem Finanzamt auch elektronisch über FinanzOnline übermittelt werden. Es sind keine Amtswege mehr notwendig und eine Beihilfenangelegenheit kann bequem per Mausklick von zu Hause aus erledigt werden.

Berechnen Sie die Höhe Ihres Kindergeldes bzw. Ihrer Kinderbeihilfe in Österreich und machen Sie Ihren Anspruch geltend. Die Familienbeihilfe ist in der Regel in Österreich steuerfrei und wird daher auch nicht in der Arbeitnehmerveranlagung berücksichtigt.

 


Alle Informationen über Karenzgeld und Kinderbetreuungsgeld im Mutterschutz finden Sie hier online!