Tipp! Neue Steuer-App
Mit der neuen App reicht man in wenigen Minuten den Steuerausgleich ein und holt heuer durchschnittlich bis zu 1.000 Euro vom Finanzamt zurück.
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Lohnsteuerausgleich
Information

Neuheiten beim Lohnsteuerausgleich

Ab Januar 2024 gelten einige neue Regelungen beim Lohnsteuerausgleich, die bei der Veranlagung für das Jahr 2023 geltend gemacht werden können:

  • Familienbonus: Der Familienbonus Plus beträgt pro Kind unter 18 Jahren bis zu 2.000 Euro und pro Kind über 18 Jahren bis zu 650 Euro jährlich.
  • Kindermehrbetrag : Der Kindermehrbetrag liegt pro Kind bei 550 Euro. Er wird erst für die Veranlagung des Jahres 2024 auf 700 Euro erhöht.
  • Pendlerpauschale & Pendlereuro: Von Januar bis Juni 2023 gelten eine erhöhte Pendlerpauschale und ein vierfacher Pendlereuro. Bereits bei der Veranlagung für das Jahr 2022 konnte für sieben Monate eine erhöhte Pauschale geltend gemacht werden.
  • Mehrkindzuschlag: Der Mehrkindzuschlag steigt um 5,8 Prozent (21,19 Euro pro Kind).
  • Alleinverdiener- & Alleinerzieherabsetzbetrag: Der Alleinverdiener- und der Alleinerzieherabsetzbetrag wird für das Jahr 2023 um 5,2 Prozent erhöht.
  • Verkehrsabsetzbetrag : Auch der erhöhte Verkehrsabsetzbetrag steigt für das Jahr 2023 um 5,8 Prozent und kann beim Lohnsteuerausgleich geltend gemacht werden.
  • Mit der neuen Steuer-App kann der Lohnsteuerausgleich schneller durchgeführt und die Rückerstattung vom Finanzamt erhöht werden.

Der Teuerungsabsetzbetrag von bis zu 500 Euro kann einmalig nur beim Steuerausgleich für das Jahr 2022 geltend gemacht werden. Er kann bei der Veranlagung für 2023 nicht mehr berücksichtigt werden.

Steuerausgleich jetzt einreichen!
Mit der neuen Steuer-App holen sich ArbeitnehmerInnen ihr Geld vom Finanzamt zurück.
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Ein Lohnsteuerausgleich ist möglich, sobald der Jahres Lohnzettel des Arbeitgebers beim Finanzamt aufliegt. In der Regel geschieht das zwischen Januar und Februar im darauffolgenden Jahr. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet den Jahreslohnzettel bis Ende Februar einzureichen.

Eine Arbeitnehmerveranlagung kann bis zu maximal fünf Jahre rückwirkend berechnet und jederzeit beim Finanzamt oder online durchgeführt werden. Seit Jahresbeginn wird in Österreich die antragslose Arbeitnehmerveranlagung automatisch durchgeführt. Infomieren Sie sich über die Voraussetzungen und Durchführung des Steuerausgleiches!

Steuerausgleich beim Finanzamt durchführen

Ihre Lohnsteuer wird berechnet, als hätten Sie das ganze Jahr über jeden Monat gleich viel verdient. Hat Ihr Einkommen jedoch geschwankt - etwa aufgrund eines Jobwechsels - zahlt sich eine Veranlagung (Lohnsteuerausgleich) in jedem Fall aus.

Antragslose Arbeitnehmerveranlagung

Die antragslose Arbeitnehmerveranlagung (Steuerausgleich) erfolgt seit 2017 auch ohne Antrag und somit automatisch durch das Finanzamt. Hierzu muss kein Formular mehr eingereicht werden. Die zu viel bezahlte Lohnsteuer wird vom Finanzministerium ohne Antrag auf das Konto überwiesen.

Wann erfolgt eine antragslose Arbeitnehmerveranlagung?

Ein Lohnsteuerausgleich ohne Antrag bzw. Formular erfolgt dann automatisch, wenn in den Vorjahren keine Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen eingereicht wurde. Außerdem erfolgt sie erst, wenn bis Ende Juni keine Veranlagung für das Vorjahr durchgeführt wurde. Es müssen lohnsteuerpflichtige Einkünfte vorliegen.

Ist eine Pflichtveranlagung vorgesehen oder sind zwei Dienstverhältnisse parallel aufrecht gewesen, kann der Steuerausgleich für dieses Jahr nicht antragslos durchgeführt werden. In diesem Fall müssen Sie das Formular L1 beim Finanzamt einreichen. Lesen dazu diesen Text weiter!

Wenn Sie mit der antragslosen Veranlagung nicht einverstanden sind, können Sie den automatischen Steuerbescheid innerhalb der Frist ablehen und durch einen manuell durchgeführten Steuerausgleich ersetzen.

Arbeitnehmerveranlagung mit Antrag

Information

Wichtiger Hinweis! Berechnen Sie Ihren Lohnsteuerausgleich immer vorab unverbindlich online auf finanzonline.bmf.gv.at. Wenn sich herausstellt, dass Sie etwas nachzuzahlen haben, können Sie anschließend darauf verzichten für dieses Jahr den Steuerausgleich durchzuführen.

Hier finden Sie alle Informationen und Anleitungen, wie Sie Ihren Ausgleich online durchführen: FinanzOnline. Holen Sie sich Ihr Geld durch den Steuerausgleich vom Finanzamt zurück!

Man kann 2024 also den Lohnsteuerausgleich für 2023, 2022, 2021, 2020 und 2019 machen und sich so Steuern zurückholen und Geld sparen.

Lohnsteuertabelle nach Jahreseinkommen:

Einkommen (2023) Einkommen (2024) Steuersatz (2023) Steuersatz (2024)
bis 11.693 Euro bis 12.816 Euro 0 % 0 %
bis 19.134 Euro bis 20.818 Euro 20 % 20 %
bis 32.075 Euro bis 34.513 Euro 30 % 30 %
bis 62.080 Euro bis 66.612 Euro 41 % 40 %
bis 93.120 Euro bis 99.266 Euro 48 % 48 %
bis 1.000.000 Euro bis 1.000.000 Euro 50 % 50 %
ab 1.000.000 Euro ab 1.000.000 Euro 55 % 55 %
Grundlage: 9,90 % Inflation von Juli 2022 bis Juni 2023;
Automatische Erhöhung (Ausnahme Spitzensteuersatz): 6,60 %;
Drittes Drittel für unterste vier Tarifstufen;

Weitere Informationen zur Lohnsteuertabelle finden Sie hier!

Empfehlung
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So wird der Steuerausgleich gemacht:

  • Jahreslohnzettel liegt dem Finanzamt vor.
  • Online die Summe der Rückerstattung oder Nachzahlung ausrechnen.
  • Formular online oder direkt beim Amt ausfüllen und einreichen.
  • Geld auf das Steuerkonto ausgezahlt bekommen (oder nachzahlen).

Für Selbstständige und Freiberufler kommt keine antragslose Arbeitnehmerveranlagung in Frage, da sie ohnehin in die Pflichtveranlagung fallen. Sie müssen eine Einkommensteuererklärung jährlich einreichen.

Steuererklärung in Österreich

Die Einkommensteuererklärung in Österreich muss von jedem Selbstständigen und Freiberufler jährlich beim Finanzamt eingereicht werden. Auch alljene Arbeitnehmer und Arbeiter müssen eine Steuererklärung einreichen, wenn sie vom Finanzamt dazu aufgefordert werden (§ 42 Abs 1 Z 1 Einkommensteuergesetz – EStG). Darin wird der Lohnsteuerausgleich bereits berücksichtigt.

Geld vom Finanzamt & Steuern sparen – Lohnsteuerausgleich für Arbeitnehmer

Ein Lohnsteuerausgleich lohnt sich fast immer! So holen Sie sich Ihr Geld vom Finanzamt zurück:

Pflichtveranlagung und Antragsveranlagung

Pflichtveranlagung bedeutet, dass Sie durch mehrere Bezüge dazu verpflichtet sind eine Arbeitnehmerveranlagung durchzuführen. Das bedeutet, Sie müssen im Folgejahr für das vorherige Jahr einen Lohnsteuerausgleich per Pflichtantrag durchführen. Wer unter die Pflichtveranlagung fällt, muss die Arbeitnehmerveranlagung bis spätestens 30. April (Papierform als Formular L1) bzw. 30. Juni (elektronisch via FinanzOnline) des Folgejahres einreichen.

In folgenden Fällen liegt eine Pflicht zur Durchführung einer fristgerechten Arbeitnehmerveranlagung vor:

  • Zwei aufrechte Dienstverhältnisse parallel.
  • Bezug von Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit über der Freigrenze von 730 Euro ohne Lohnsteuerabzug (z.B. Grenzgänger , ausländische Pension sbezüge).
  • Berechnung einer zu hohen Pendlerpauschale oder eines zu hohen Pendlereuro in der Personalverrechnung.
  • Bezug des Familienbonus Plus bei der monatlichen Lohnverrechnung unrechtmäßig oder in falscher Höhe.
  • Unrechtmäßige Auzahlung eines unrechtmäßigen Arbeitgeberzuschuss zur Kinderbetreuung.
  • Unrechtmäßige Auszahlung der Home-Office-Pauschale.
  • Auszahlung einer steuerfreien Gewinnbeteiligung oder Teuerungsprämie über 3.000 Euro.
  • Unrechtmäßige Ausgabe eines steuerfreien Tickets für den öffentlichen (Nah-)Verkehr vom Arbeitgeber.
  • Auszahlung eines Anti-Teuerungsbonus von 250 Euro bei steuerpflichtigem Jahreseinkommen über 90.000 Euro.

Antragsveranlagung ist im Gegensatz dazu freiwillig. Sie können selbst entscheiden, ob Sie eine Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt einbringen und durchführen möchten.

Achtung

Machen Sie zuerst online einen Test-Antrag, um vorab zu berechnen, wie viel Geld Sie zurückbekommen oder zahlen würden. Sollten Sie mehr Geld zahlen müssen, als Sie zurückbekommen würden, sollten Sie für dieses Jahr auf die freiwillige Arbeitnehmerveranlagung verzichten. So sparen Sie Geld beim Finanzamt!

Steuerausgleich so schnell wie möglich!

Sie haben fünf Jahre für einen Steuerausgleich Zeit, doch sollten Sie nicht so lange warten. Das zuständige Finanzamt und Bundesministerium für Finanzen in Österreich haben sechs Monate Zeit für die Bearbeitung Ihres Antrags. Das bedeutet, je früher Sie den Antrag zum Lohnsteuerausgleich einbringen, desto eher bekommen Sie Ihr Geld.

Für den Ausgleich der Steuer können bei der Arbeitnehmerveranlagung Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnliche Belastungen angegeben und eingebracht werden. Damit wird die Steuer minimiert bzw. zurückbezahlt.

Formulare

Hier finden Sie alle notwendigen Formulare für den Steuerausgleich: Formular und Ausfüllhilfe

Welche Formulare brauche ich für den Lohnsteuerausgleich?

Für Ihren Steuerausgleich (Arbeitnehmerveranlagung) benötigen Sie das Formular L1. Für weitere Absetzbeträge oder Zusatzbeträge, wie Kinder oder ähnliches, benötigen Sie unter Umstände weitere Formulare. Diese finden Sie online in Ihrem Steuerkonto oder beim Finanzamt ausliegend.

Lohnsteuerausgleich-Formular online ausfüllen oder herunterladen unter service.bmf.gv.at. Sie können Ihren Steuerausgleich auch direkt mit einem Formular online unter finanzonline.gv.at durchführen.

  • Arbeitnehmerveranlagung: Formular L1
  • Außergewöhnliche Belastungen: Formular L1ab
  • Kinderfreibeträge, Unterhalt szahlungen, Belastungen mit Kindern: Formular L1k
  • Internationale Sachverhalte: Formular L1i

Dauer der Arbeitnehmerveranlagung

Alle Informationen zur Dauer der Durchführung und Auszahlung finden Sie hier:

Wie lange hat das Finanzamt Zeit meinen Steuerausgleich zu bearbeiten?

Nach dem man den Antrag gestellt bzw. die Steuererklärung eingereicht hat, stellt man sich zurecht die Frage "Wie lange braucht das Finanzamt für die Bearbeitung der Steuererklärung?" bzw. "Wie lange warte ich auf meinen Bescheid?". Alle Anträge und Bescheide, die beim Amt eingehen, werden der Reihe nach abgearbeitet. Das bedeutet, dass etwa zwischen Januar und März besonders lange Wartezeiten zu erwarten sind, da hier die meisten Anträge eingebracht werden.

Information

Wichtig: Das Finanzamt hat bis zu sechs Monate Zeit um den Antrag bzw. die Steuererklärung zu bearbeiten.

Finanz online: Lohnsteuerausgleich online machen

Sie können die Arbeitnehmerveranlagung auch online unter finanzonline.bmf.gv.at durchführen und müssen nicht extra persönlich bei Ihrem Finanzamt erscheinen.

Video: Lohnsteuerausgleich
In diesem Video findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Lohnsteuerausgleich (Arbeitnehmerveranlagung) in Österreich.

Berechnung

So berechnen Sie die Höhe der Rückzahlung bzw. Nachzahlung beim Steuerausgleich in Österreich:

Einkommensteuer & Lohnsteuerausgleich berechnen!

Wenn Sie vorab wissen möchten, wie viel Lohnsteuer Sie pro Jahr an das Finanzamt bezahlt haben, können Sie den Einkommensteuer-Rechner und Brutto-Netto-Rechner von finanz.at verwenden.

Mit dem Einkommensteuerrechner kann die zu zahlende Einkommensteuer vorab berechnet werden.

Brutto-Netto Rechner für Ihre Lohnsteuer

Berechnen Sie jetzt Ihr Gehalt bzw. Ihren Lohn und die Lohnsteuer online!

Antrag zum Steuerausgleich zurückziehen

Innerhalb eines Monats nach Einreichung der Arbeitnehmerveranlagung kann der Antrag beim Finanzamt zurückgezogen werden, wenn das Ergebnis des Einkommensteuerbescheids für Sie negativ sein sollte und es sich um einen freiwilligen Antrag handelt. Das bedeutet, wenn Sie Einkommensteuer an das Finanzamt zahlen müssten, können Sie innerhalb eines Monats in Berufung gehen. Handelt es sich um einen Pflichtantrag, so müssen Sie die Einkommensteuer nachzahlen.

Jahreslohnzettel fehlt – was tun?

Ist der Jahreslohnzettel vom Arbeitgeber nicht bis Ende Februar dem Finanzamt übermittelt worden, können Sie keinen Lohnsteuerausgleich durchführen. Das kann vorkommen, wenn der Arbeitgeber beispielsweise in der Zwischenzeit Insolvent beantragt hat. In diesem Fall ist der zuständige Masseverwalter im Rahmen des Insolvenzverfahrens dafür zuständig Ihren Jahreslohnzettel zu übermitteln.

Kommt Ihr Arbeitgeber oder der zuständige Masseverwalter dieser Pflicht nicht nach, sollten Sie zunächst den Arbeitgeber oder Masseverwalter daran erinnern. Wird der Lohnzettel weiterhin nicht eingereicht, müssen Sie das Finanzamt darüber schriftlich informieren. Nun kann das Finanzamt die weiteren Maßnahmen ergreifen und Ihnen Ihren Lohnzettel für das genannte Jahr selbst erstellen, sodass Sie Ihren Lohnsteuerausgleich durchführen können.

Bei einem Ausgleich der Lohnsteuer wird Ihr Verdienst über das gesamte Jahr so berechnet, als hätten Sie jeden Monat gleich viel verdient. Sollten Sie innerhalb des Jahres Ihren Job / Arbeitgeber gewechselt haben oder eine Lohnerhöhung oder Gehaltserhöhung erhalten haben, wird die Steuer neu berechnet. In diesem Fall zahlt sich ein Ausgleich beim Finanzamt aus!

In der Regel erhält man durch den Steuerausgleich eine Lohnsteuergutschrift, die direkt auf Ihr Konto überwiesen wird. Sollten Sie neben Ihrem Arbeitnehmer-Verhältnis eine Selbstständigkeit ausüben und haben diese dem Finanzamt gemeldet, wird Ihnen die Steuergutschrift auf Ihrem Steuerkonto gutgeschrieben. Sie können frei entscheiden, ob Sie die Gutschrift bis zur Einkommensteuervorauszahlung für das nächste Jahr auf Ihrem Steuerkonto lassen oder das Geld auf Ihr Konto überwiesen werden soll.

Lohnsteuerausgleich – was kann ich abschreiben?

Folgende Ausgaben können Sie bei Ihrer Arbeitnehmerveranlagung geltend machen:

Information

Die steuerlichen Absetzbeträge für die Veranlagung des Jahres 2023 wurden durch die Valorisierung der Sozialleistungen ab 01. Januar 2023 um 5,8 Prozent erhöht. Damit steigt die finanzielle Entlastung im Rahmen des Steuerausgleichs deutlich an.

Alle Informationen zu Freibeträgen in Österreich finden Sie hier!

Machen Sie jetzt Ihren Lohnsteuerausgleich – früher Jahresausgleich – direkt online oder begeben Sie sich persönlich zu Ihrem Finanzamt! Steuerfrei sind zudem das verrechnete Kilometergeld mit 0,42 Euro, das Arbeitslosengeld und die Familienbeihilfe.

Home-Office-Pauschale

Bis zu 300 Euro können Arbeitnehmer für ihre Zeit im Home-Office steuerlich absetzen. Der Betrag wird pauschaliert beim Lohnsteuerausgleich geltend gemacht. Für Möbel können ebenfalls 300 Euro abgeschrieben werden. Alle Informationen zur Home-Office-Pauschale findet man auf Finanz.at.

Rückerstattung bei Zahnspangen

Die Kosten für Zahnspangen - ob für Kinder oder erwachsende Menschen - können in der Arbeitnehmerveranlagung ebenfalls eingereicht und damit rückerstattet werden. Diese Fallen dabei unter sogenannte "außergewöhnliche Belastungen". Dabei können die gesamten Kosten der Zahnspange im vergangenen Kalenderjahr berücksichtigt und geltend gemacht werden.

Lohnsteuerausgleich 2024 für fünf Jahre machen!

Spätestens im März 2024 können Sie Ihren Jahresausgleich (Steuerausgleich) beim Finanzamt für die letzten fünf Jahre durchführen. 2024 kann demnach der Steuerausgleich für 2023, 2022, 2021, 2020 und 2019 durchgeführt werden. Wenn Sie keinen Antrag einreichen, wird - wie bereits beschrieben - die antragslose Veranlagung durchgeführt.

Wenn Sie Hilfe bei Ihrem Lohnsteuerausgleich benötigen, wenden Sie sich an einen professionellen Steuerberater bzw. -Experten oder die Arbeiterkammer Österreich.

Auf FinanzOnline können Sie den Lohnsteuerausgleich direkt online durchführen. Beantragen Sie Ihre Zugangsdaten zum Login unter finanzonline.bmf.gv.at.


Tipps zum Lohnsteuerausgleich: Was bedeutet Arbeitnehmerveranlagung?

Definition: Arbeitnehmerveranlagung (kurz ANV) bezeichnet die Durchführung eines Steuerausgleichs in Österreich beim Finanzamt. Mittels Formular können Absetzbeträge und Freibeträge geltend gemacht werden, wodurch sich die Lohnsteuer für das veranlagte Jahr je Arbeitnehmer verändert (reduziert oder erhöht).

Viele Parteien haben immer wieder in ihrem Wahlprogramm eine Steuersenkung als Versprechen an die Wähler. Meist sind das jedoch nur leere Wahlprogramm-Versprechen, die man auf der Parteiwebsite findet. Die letzte Steuerreform fand im Januar 2016 statt.

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Häufige Fragen und Antworten

Wie kann ich den Lohnsteuerausgleich durchführen?

Die Arbeitnehmerveranlagung wird in Österreich automatisch für jeden Arbeitnehmer durchgeführt. Besteht eine Pflichtveranlagung für den Arbeitnehmer, so muss der Lohnsteuerausgleich selbst manuell eingereicht werden. Das kann mittels Formular L1 und Zusatz beim Finanzamt oder über FinanzOnline durchgeführt werden.

Lohnsteuerausgleich – was kann ich abschreiben?

Unter anderem können folgende Aufwände können abgesetzt werden: Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag - Kinderzuschlag, Unterhaltsabsetzbetrag, Mehrkindzuschlag, Kinderfreibetrag, Pendlerpauschale , Pflichtversicherungsbeiträge aufgrund einer geringfügigen Beschäftigung, Freibeträge für Werbungskosten, Freibeträge für Sonderausgaben, Freibeträge für außergewöhnliche Belastungen, Freibeträge für Amtsbescheinigungen und Opferausweise oder Spenden.

Wo findet man die Formulare für den Steuerausgleich?

Das Formular L1 und alle zusätzlichen Formulare zur Arbeitnehmerveranlagung findet man direkt beim jeweiligen Finanzamt oder im Internet auf FinanzOnline. Alle Informationen dazu findet man auf Finanz.at.

Jahreslohnzettel fehlt – was tun?

Kommt der Arbeitgeber oder der zuständige Masseverwalter dieser Pflicht nicht nach, sollte man zunächst den Arbeitgeber oder Masseverwalter daran erinnern. Wird der Lohnzettel weiterhin nicht eingereicht, muss das Finanzamt darüber schriftlich informiert werden.

Aktuelle Nachrichten:

Schlagzeilen und News:

Ab 2025: Erleichterungen beim Steuerausgleich & weniger Gebühren

Ab kommendem Jahr sollen zusätzliche Erleichterungen für SteuerzahlerInnen kommen und einige Gebühren entfallen. Eine Umsatzsteuerbefreiung ist ebenso geplant. Alle Details findet man hier auf Finanz.at.

Steuern & Abgaben: Neue Erleichterungen geplant - Gebühren entfallen

Ein neuer Gesetzesentwurf soll ab kommendem Jahr zusätzliche Erleichterungen für SteuerzahlerInnen bringen. Bestimmte Gebühren sollen entfallen. Eine Umsatzsteuerbefreiung ist ebenso geplant. Alle Details findet man hier auf Finanz.at.

Auszahlung von Steuergutschrift: Wann kommt das Geld aufs Konto?

Viele Steuerzahlerinnen und Steuerzahler warten seit Wochen sehnlichst auf die Auszahlung ihrer Steuergutschrift für das Jahr 2023. Sie haben den Lohnsteuerausgleich bereits eingereicht. Wie lange die Auszahlung dauern wird und warum viele ArbeitnehmerInnen ihn heuer unbedingt machen sollten, findet man hier auf Finanz.at.

Dieser Antrag bringt über 500 Euro zusätzlich aufs Konto

Die Arbeitnehmerveranlagung für das vergangene Kalenderjahr bringt für Angestellte und Penionist heuer durchschnittlich noch höhere Gutschriften als in den Jahren zuvor. Wie man dabei jetzt u.a. rund 500 Euro mehr bekommt findet man hier auf Finanz.at.

Steuerausgleich: Wichtige Frist endet - das ist jetzt zu tun

Für viele Beschäftigte endet eine erste, wichtige Frist beim Steuerausgleich. Sie haben nur noch bis 30. April Zeit, um die Veranlagung einzureichen. Vorteil: es gibt heuer deutlich mehr Geld zurück. Alle Details findet man hier auf Finanz.at.

Wartezeit beim Steuerausgleich: Wann kommt die Auszahlung?

Viele Steuerzahlerinnen und Steuerzahler warten bereits sehnlichst auf die Auszahlung ihrer Steuergutschrift aus dem Vorjahr. Wie lange die Auszahlung dauern wird und weitere Details findet man hier auf Finanz.at.

Bis zu 1.250 Euro: Rückerstattung bei geringen Einkommen möglich

ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen, die aufgrund ihres niedrigen Einkommens gar keine oder nur geringe Lohnsteuer bezahlen, können beim Steuerausgleich dennoch profitieren. Heuer sind sogar bis zu 1.250 Euro als Rückerstattung möglich. Alle Details findet man hier auf Finanz.at.

Familienzuschuss von 720 Euro pro Kind: Wer darauf jetzt warten muss

Der Familienzuschuss von 60 Euro pro Kind monatlich steht auch heuer wieder vielen Familien in Österreich - insgesamt 720 Euro in 2024. Er kommt automatisch aufs Konto der Anspruchsberechtigten. Viele Familien müssen nun jedoch länger warten. Alle Details dazu findet man hier auf Finanz.at.

Lohnsteuer: Diese Personen bekommen jetzt höchste Rückzahlung

Aufgrund der erhöhten Absetzbeträge gibt es heuer besonders hohe Steuerrückzahlungen. Wer am meisten profitiert und wann das Geld ausgezahlt wird, erfährt man hier auf Finanz.at.k

Antrag bringt 500 Euro mehr aufs Konto - Das ist zu tun

Seit Anfang März ist die Frist zur Übermittlung der Jahreslohnzettel für alle Arbeitnehmer und Pensionisten abgelaufen. Nun sollte der Steuerausgleich für alle möglich sein. Wie man dabei jetzt im Durchschnitt rund 500 Euro mehr bekommt und alle weiteren Tipps zum Lohnsteuerausgleich findet man hier auf Finanz.at.

Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
Stand: 01.03.2024, 12:47 Uhr