Hier sind die Immobilienpreise je Bundesland am höchsten:
Bundesland Teuerster Bezirk ∅ Immobilienpreis
BurgenlandEisenstadt (Stadt)2.447 Euro / m2
KärntenKlagenfurt Land2.959 Euro / m2
NiederösterreichMödling3.584 Euro / m2
OberösterreichLinz (Stadt)3.515 Euro / m2
SalzburgSalzburg (Stadt)6.729 Euro / m2
SteiermarkGraz (Stadt)3.564 Euro / m2
TirolKitzbühel7.418 Euro / m2
VorarlbergDornbirn4.334 Euro / m2
Wien Innere Stadt13.005 Euro / m2

Häuserpreise:

1. Wien 19., Döbling 14.799 Euro pro m2
2. Wien 18., Währing 11.286 Euro pro m2
3. Kitzbühel 10.452 Euro pro m2
4. Salzburg (Stadt) 8.197 Euro pro m2
5. Innsbruck-Stadt 7.837 Euro pro m2

Die höchsten Preise für Häuser pro Quadratmeter zahlt man in Österreich aktuell im Bezirk Döbling (Wien). Hier kostet ein Haus pro m2 im Durchschnitt 14.799 Euro.

Die günstigsten Häuserpreise zahlt man derzeit im Bezirk Oberpullendorf (Burgenland). Ein Haus kostet hier durchschnittlich nur 1.103 Euro pro Quadratmeter.

Wohnungspreise:

1. Wien 01., Innere Stadt 13.005 Euro pro m2
2. Wien 07., Neubau 6.793 Euro pro m2
3. Wien 09., Alsergrund 6.637 Euro pro m2
4. Wien 06., Mariahilf 6.529 Euro pro m2
5. Wien 19., Döbling 6.363 Euro pro m2

Die teuersten Eigentumswohnungen befinden sich aktuell im Bezirk Innere Stadt (Wien). Hier kostet eine Wohnung pro Quadratmeter durchschnittlich 13.005 Euro.

Die niedrigsten Preise für Eigentumswohnungen bezahlt man im Bezirk Jennersdorf (Burgenland). Eine Wohnung kostet dort im Schnitt 910 Euro pro Quadratmeter.

Grundstücke:

1. Wien 19., Döbling 1.560 Euro pro m2
2. Wien 18., Währing 1.186 Euro pro m2
3. Wien 17., Hernals 1.103 Euro pro m2
4. Innsbruck-Stadt 1.066 Euro pro m2
5. Salzburg (Stadt) 1.043 Euro pro m2

Die teuersten Baugrundstücke findet man österreichweit im Bezirk Döbling (Wien). Ein Quadratmeter Baugrund kostet hier durchschnittlich 1.560 Euro.

Die günstigsten Grundstücke in Österreich liegen derzeit im Bezirk Güssing (Burgenland). Ein Baugrundstück kostet im Schnitt nur 13 Euro pro Quadratmeter.

Bezirk
suchen

Eine Analyse der aktuellen Immobilienpreise von Finanz.at auf Grundlage der Grundbucheintragungen und Daten der Statistik Austria ergibt, dass bei den Preisen für Häuser pro Quadratmeter weiterhin die westlichen Bundesländer und Bezirke am teuersten sind. Bei Eigentumswohnung hingegen liegen viele Wiener Gemeindebezirke deutlich voran.

Nach wie vor liegt das Epizentrum der teuersten Immobilienpreise jedoch in den westlichen Bundesländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Mit einem Quadratmeterpreis von rund 10.500 Euro für ein Haus liegt Kitzbühel in diesem Ranking weit vorne und zählt zu den teuersten Bezirken Österreichs. Häuser werden hingegen auch in der Stadt Salzburg (8.200 Euro) und Innsbruck-Stadt (7.800 Euro) immer teurer.

Die günstigsten Häuserpreise bezahlt man aktuell im Bezirk Oberpullendorf im Burgenland, die günstigsten Baugrundstücke findet man in Güssing (Burgenland). Generell liegt das Burgenland bei den Immobilienpreise deutlich hinter dem Rest Österreichs. Hier sind die Kosten für Eigentum vergleichsweise günstig. 

Wiener Bezirke mit starken Unterschieden

In Wien befindet sich der Immobilienmarkt derzeit in einer Art Umbruch. Hatten sich Bezirke, wie zum Beispiel Margareten, Floridsdorf und Liesing zumindest ansatzweise daran gemacht zu den höherpreisigen aufzuschließen, haben sich die Preise in diesen Bezirken wieder auf einem normalen Level eingefunden. Begründet wird dies durch den wieder stärker einsetzenden Zuzug von ausländischen Mitbewohnern, vor allem aus den unteren bis mittleren Einkommensklassen. Hingegen haben die traditionell hochpreisigen Bezirke wie die Innere Stadt, Penzing und neuerdings die Leopoldstadt das Preisniveau wieder ansteigen lassen.

Besonders überraschend war die Weiterentwicklung im 2. Wiener Gemeindebezirk, der Leopoldstadt. Hier vor allem in der Region rund um das ehemalige Stuwerviertel. Dieses, vor noch nicht langer Zeit als Rotlichtviertel verschrien, weswegen die Immobilienpreise eher im unteren Segment angesiedelt waren, hat sich dieses aufgrund der demografischen Wandlung deutlich verändert. Dies wurde nicht zuletzt aufgrund der Etablierung der Wirtschaftsuniversität auf großen Teilen des ehemaligen Messegeländes und der Ansiedlung von Fachhochschulen bewerkstelligt. Aufgrund dessen stieg der Wohnbedarf für akademisches Personal aber auch für ganze Studentenschaften aus dem In- und Ausland.

Verglichen zu den Preisen, welche hier noch vor knapp 10 Jahren herrschten, gestaltet sich das neue universitäre Viertel immer mehr zu einem dem mittelpreisigen Sektor. So liegen die Preise für Eigentumswohnungen, vor allem jene in unmittelbarer Lage der Hauptallee bei knappen 250–300.000. Tendenz steigend.

Wo man noch günstig wohnen kann

In niederösterreichischen Gemeinden hingegen gestalten sich die Immobilienpreise geradezu moderat. Abgesehen von den eher hochpreisigen Dauerbrennern wie Mödling oder Baden. In Städten wie Gmünd, beläuft sich der durchschnittliche Preis für Eigentumsimmobilien auf rund 1.200 Euro pro Quadratmeter. Gefolgt von Städten wie Horn, Oberwart und Hollabrunn. Wesentlich günstiger hingegen fallen die Preise in jenen Gemeinden aus, welche direkt an der tschechischen Grenze liegen. So zum Beispiel im Weinviertel.

In Regionen des Bezirkes Mistelbach aber auch Rust können die Preise als geradezu günstig im Vergleich zu anderen angesehen werden. So sind Eigentumswohnungen in Städten wie Retz und Mistelbach bereits ab 175.000 zu haben. In den Außenbezirken deutlich darunter. Preislich gestalten sich hier aber vor allem Häuser besonders interessant. So stehen in diesen Regionen Einfamilienhäuser bereits ab einem Preis von 180.000 zur Verfügung. Ohne das weitläufige Renovierungen vorgenommen werden müssen. Von besonderem Interesse könnten die Grundstückspreise für all jene sein, die sich den Traum vom eigenen Haus verwirklichen möchten.

Davon hängen die Preise in Österreich ab

Bedingt durch die in den vergangenen Jahren verstärkte Zuwanderung hat sich in den letzten Jahren der Preis für Immobilien recht unterschiedlich entwickelt. Bezirke in Wien die sich gerade auf dem Sprung vom typischen Arbeiterviertel zum angesagten Bezirk befunden haben, erfuhren eine Abwertung. Andere wieder hingegen, wie das bereits erwähnte Stuwerviertel oder die Region rund um den Nestroy Platz wurden zum Hotspot. Welches die Preise deutlich ansteigen ließ. Traditionell hochpreisige Gegenden, wie die Innere Stadt oder Neubau, bedingt durch die hohe Dichte an Geschäftslokalen, sind im Preis nochmals gestiegen.

Der goldene Westen

Dieser mit den Zentren Kitzbühel und Co, welche seit langem als qualitativ hochwertige Touristen- und Promi Regionen gelten, sorgen mit entsprechender Regionalpolitik dafür, dass sich am Status Quo nichts ändert. Das Gleiche gilt für Vorarlberg. Hier ist man allerdings mehr darauf bedacht dem Bedarf nach natürlich mehrwertigem Wohnen nachzukommen. Diese mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden, erklärt die relativ hohen Preise.

Datengrundlage und Berechnungen:
Finanz.at, Statistik Austria (Grundbuchdaten)