09.11.2019, 13:22 Uhr | von | Arbeitnehmer

14 Verhandlungsrunden gab es zwischen den fünf Fachverbänden der Metallindustrie bis schlussendlich doch eine Einigung erzielt worden konnte.

Einheitlicher Abschluss in den Lohnverhandlungen der Metaller
Bild: pixabay.com / bridgesward

Die fünf Fachverbände der Metaller haben insgesamt 14 Verhandlungsrunden abgehalten, um sich im Hinblick auf die Kollektivvertragsbestimmungen für das Jahr 2020 einigen zu können. Trotz getrennter Verhandlungen gab es auch dieses Jahr ebenso wie im Jahr zuvor einen gleichwertigen Abschluss.

Die Löhne für 190.000 Beschäftigte sollen um 2,6 bis 2,8 % steigen. Außerdem liegt der Mindestlohn rückwirkend mit November bei zukünftig 2.000 € brutto pro Monat. Gleichzeitig dauern die Verhandlungen für den Handel, in welchem rund 500.000 Menschen beschäftigt sind, immer noch an.

Dass der Kollektivvertrag der Metaller nicht gemeinsam mit allen Fachgruppen verhandelt wird, wurde im Jahre 2012 durch die Arbeitgeber durchgesetzt. In Folge dessen wurde seitens der Gewerkschaften angekündigt, dennoch für alle Gruppen gleich abschließen zu wollen. Auch im heurigen Jahr war es wiederum der Fall, dass der größte Fachverband – die metallische Industrie – als Erster an der Reihe war, Schlusslicht waren die Gießer.

Bei einer Inflation von 1,77 % würde das Ergebnis der Verhandlungen bedeuten, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen guten Reallohnzuwachs bekommen würden. Dies berichteten die Chefverhandler auf der Seite der Arbeitnehmer in einer Aussendung. Außerdem wurde nochmals betont, dass die Stärkung der Kaufkraft im Hinblick auf das rege Wirtschaftswachstum von besonderer Bedeutung sei.

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aktualisiert: 09.11.2019, 13:22 Uhr
Richard Baidinger
Email: rb@finanz.at
Redakteur, Ressort Wirtschaft und Finanzen
Experte für Wirtschaft und Finanzen
Redaktion | Kontakt | Wien
Richard Baidinger ist Experte und Redakteur für Bank- und Finanzwirtschaft aus Wien.

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