Während des Grundwehrdienstes liegt die Vergütung jeden Monat bei 321,22 Euro. Diese Summe stellt sich aus der Grundvergütung von 110,07 Euro und der Monatsvergütung von 211,15 Euro zusammen. Sollte ein Einsatz stattfinden so steigert sich die Monatsvergütung, so dass man jeden Monat um die 492,67 Euro erhält.

Bei einem erfolgreichen Abschluss der Miliz Ausbildung gibt es eine einmalige Zahlung der Erfolgsprämie, die sich um die 480 Euro beläuft.

Um Ihr Gehalt zu berechnen, können Sie den Gehaltsrechner verwenden.

Welche Dienstgradzulagen gibt es?

Die monatliche Vergütung kann sich des Weiteren durch eine Beförderung auch steigern. Denn mit dem Dienstgrad des Gefreiten kommt jedem Soldaten eine Zulage von 56,90 Euro zu. Wohingegen beim Dienstgrad des Korporals eine weitere Steigerung der Vergütung um knapp 71,13 Euro stattfindet und beim Dienstgrad des Zugführers eine Zulage um 85,11 Euro.

Wie kann man überhaupt befördert werden?

Ein gutes Beispiel in diesem Fall wäre die Beförderung zum Gefreiten:

Dabei gibt es drei unterschiedliche Möglichkeiten, im ersten Fall kann man nach Beendigung des 4. Ausbildungsmonates sowie einem überaus gelungenen Abschluss bezüglich der zur Vorbereitung dienenden Miliz Ausbildung eine Beförderung zum Gefreiten ins Auge fassen.

Allerdings kann man, so die zweite Möglichkeit, auch nach Beendigung des 5. Ausbildungsmonates sowie einer freiwilligen Meldung bezüglich der Miliz Übungen eine Beförderung zum Gefreiten anstreben.

Die letzte Möglichkeit einer Beförderung bietet sich hingegen nach Beendigung des 5. Ausbildungsmonates in Kombination herausragender Leistungen während des Dienstes.

Zu einer Überweisung sämtlicher Geldbeträge kommt es jedes Mal in der Mitte jeden Monats. Unter den Geldbeträgen verstehen sich zum einen die Grundvergütung, sowie das Monatsgeld und darüber hinaus die Dienstgradzulagen, diese werden also jeden fünfzehnten auf das jeweilige Konto übermittelt.

Was gibt es bezüglich der Fahrtkosten zu beachten?

Bekanntlich kommt es in den meisten Fällen im Alter von achtzehn bis vierundzwanzig Jahren zu den häufigsten Unfällen im Verkehr. Aus diesem Grund hat das Bundesheer zum Ziel, dass diese Personengruppe öffentlich liegende Verkehrsmittel nutzt.

Bei einem Antritt zum Grundwehrdienst erhält jeder eine sogenannte Fahrtberechtigung. So ist es jedem möglich ohne weiteres und ohne Probleme durch Benutzung der ÖBB Züge vom eigenen Wohnort zur jeweiligen Kaserne zu gelangen. Sollte es wiederum dazu kommen, dass andere Verkehrsmittel in der Öffentlichkeit genutzt werden müssen, wie zum Beispiel der Bus, die Westbahn oder die Straßenbahn so werden sämtliche anfallende Kosten erstattet.

Bei einer Fahrt mit dem privaten Auto zur Kaserne kommt es zur Erstattung des Wertes bezüglich der Bahnkarte. Sollte allerdings keine Fahrtberechtigung angewendet werden, ist jede Person zur Mitnahme und Abgabe der genannten Berechtigung verpflichtet.

Empfohlen wird im Hinblick auf die Fahrt von Wohnsitz zur Kaserne, eine in der Nähe liegende Dienststelle anzufragen. Bei dieser kann man eine ÖBB-Österreichcard – Bundesheer anfordern. Mit dem Besitz dieser Card ist es in der gesamten Zeit des abzulegenden Grundwehrdienstes möglich kostenfrei in der 2. Klasse in ganz Österreich mit dem Zug zu fahren. Wichtig ist dabei jederzeit die Österreichcard – Bundesheer mit dem Wehrdienstausweis mit sich zu führen, denn nur so gilt das Angebot.

Gibt es weitere Leistungen?

Zum einen bietet sich für jeden eine kostenfreie Unterbringung in der Kaserne an. Hinzu kommt die zu tragende Uniform inklusive Ausrüstung sowie Verpflegung. Während der dienstfreien Zeit werden die Kosten im Zuge der Verpflegung jedem ausbezahlt, der sich rechtzeitig abmeldet. Das heißt, man erhält je nach Verpflegungssatz um die vier Euro.

Informieren Sie sich auch über das Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, die Lohnsteuer und Einkommensteuer, sowie den Lohnsteuerausgleich in Österreich!