Neue Steuerausgleich-App
Mit der neuen App reicht man in wenigen Minuten den Steuerausgleich ein und holt heuer durchschnittlich bis zu 1.000 Euro vom Finanzamt zurück.
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Lohn- und Einkommensteuer

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die Einkünfte aus nicht-selbstständiger Beschäftigung erhalten, sind in Österreich lohnsteuerpflichtig. Das bedeutet, dass vom Bruttogehalt neben dem SV-Beitrag (Sozialversicherung) unter anderem auch die Lohnsteuer je Grenzsteuersatz und Bemessungsgrundlage abgezogen wird. Daraus ergibt sich das Nettogehalt. Die Lohnsteuer ist beim Finanzamt zu entrichten.

Berechnen Sie die Lohnsteuer und den SV-Beitrag kostenlos online mit dem Lohnsteuerrechner!

Lohnsteuerrechner 2024

Mit dem Rechner können Sie anhand Ihres Bruttogehalts pro Monat die Lohnsteuer und den Sozialversicherungsbeitrag berechnen. Geben Sie dazu einfach Ihr monatliches Bruttogehalt ein!

Information

Die zweite und dritte Stufe der Lohnsteuer und Einkommensteuer werden von 35 auf 30 Prozent und 42 Prozent auf 40 Prozent gesenkt. Ab Juli 2022 gilt eine Senkung der zweiten Stufe der Lohnsteuer auf 30 Prozent. Die dritte Stufe wird 2023 auf 40 Prozent reduziert. Alle Maßnahmen zur Steuerreform findet man hier auf Finanz.at.

Daher wird für das Jahr 2022 ein Mischwert von 32,5 Prozent für die zweite Lohnsteuerstufe und für das Jahr 2023 ein Mischwert von 41 Prozent für die dritte Steuerstufe angewendet. Ab 2024 gilt letztlich die volle Senkung von 35 auf 30 Prozent und von 42 auf 40 Prozent.

Empfehlung
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Lohn- und Einkommensteuer 2024

Diese Tabelle enthält die Grenzsteuersätze und Bemessungsgrundlagen je nach jährlichem Brutto-Einkommen in Österreich:

Einkommen (2023) Einkommen (2024) Steuersatz (2023) Steuersatz (2024)
bis 11.693 Euro bis 12.816 Euro 0 % 0 %
bis 19.134 Euro bis 20.818 Euro 20 % 20 %
bis 32.075 Euro bis 34.513 Euro 30 % 30 %
bis 62.080 Euro bis 66.612 Euro 41 % 40 %
bis 93.120 Euro bis 99.266 Euro 48 % 48 %
bis 1.000.000 Euro bis 1.000.000 Euro 50 % 50 %
ab 1.000.000 Euro ab 1.000.000 Euro 55 % 55 %
Grundlage: 9,90 % Inflation von Juli 2022 bis Juni 2023;
Automatische Erhöhung (Ausnahme Spitzensteuersatz): 6,60 %;
Drittes Drittel für unterste vier Tarifstufen;

Ab 2024 tritt erneut die Abschaffung der kalten Progression in Kraft. Dabei werden ab 01. Januar die Grenzwerte der Tarifstufen angehoben. Einen Entlastungsrechner für 2024 findet man hier auf Finanz.at.

Die gesamte Lohnsteuertabelle finden Sie ebenfalls auf Finanz.at. Weitere Informationen dazu finden Sie im Ratgeber zur Arbeitnehmerveranlagung (Lohnsteuerausgleich) im Folgejahr zurückbezahlt werden.

Video: Lohn- und Einkommensteuer
In diesem Video erklären wir dir alle Details und News der Lohn- und Einkommensteuer in Österreich.

Zur Berechnung der jährlichen Steuern nutzen Sie einfach den kostenlosen Lohnrechner, sowie alle Informationen zum Arbeitslohn in Österreich finden Sie hier! (Zur Berechnung der Lohnnebenkosten können Sie die weiteren kostenlosen Online-Rechner verwenden.)

Steuerabsetzbeträge 2024

Alle steuerlichen Absetzbeträge findet man in dieser Tabelle:

Absetzbetrag 2023 2024
Alleinverdienerabsetzbetrag 520 Euro
2. Kind: +184 Euro
3. Kind & weitere: +232 Euro
571,48 Euro
2. Kind: +202,22 Euro
3. Kind & weitere: +254,97 Euro
Alleinerzieherabsetzbetrag 520 Euro
2. Kind: +184 Euro
3. Kind & weitere: +232 Euro
571,48 Euro
2. Kind: +202,22 Euro
3. Kind & weitere: +254,97 Euro
Kinderabsetzbetrag 61,79 Euro 67,78 Euro
Mehrkindzuschlag 21,19 Euro 23,25 Euro
Pensionistenabsetzbetrag 868 Euro
Erhöhter Betrag: 1.278 Euro
953,93 Euro
Erhöhter Betrag: 1.404,52 Euro
Verkehrsabsetzbetrag 421 Euro
Erhöhter Betrag: 726 Euro
Zuschlag: 684 Euro
462,68 Euro
Erhöhter Betrag: 797,87 Euro
Zuschlag: 751,72 Euro
Unterhaltsabsetzbetrag 31,00 bis 62,00 Euro 34,07 Euro bis 68,14 Euro

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Mit der neuen Steuer-App holen sich ArbeitnehmerInnen in nur wenigen Minuten ihr Geld vom Finanzamt zurück.
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Häufige Fragen und Antworten

Was ist die Lohnsteuer?

Die Lohnsteuer ist eine Form der Einkommensteuer. Arbeitnehmer (Angestellte oder Arbeiter), die in Österreich Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit erhalten, müssen dafür Lohnsteuer entrichten.

Wo kann man die Höhe der Lohnsteuer berechnen?

Mit dem Brutto-Netto Rechner auf Finanz.at kann die Höhe der zu zahlenden Lohnsteuer errechnet werden.

Wann und wie wird die Lohnsteuer bezahlt?

Sie wird direkt vom Arbeitgeber bei der monatlichen Lohn- oder Gehaltsauszahlung an das Finanzamt abgeführt.

Aktuelle Nachrichten:

Schlagzeilen und News:

Weniger Lohnsteuer zahlen: Das kann man jetzt abschreiben

Auch im heurigen Jahr 2024 kann man einige Beträge von der Lohn- und Einkommensteuer absetzen, um die Steuerlast zu reduzieren. ArbeitnehmerInnen können etwa durch erhöhte Absetzbeträge, höhere Familienleistungen, erweiterte Spendenabsetzbarkeiten und mehr die Lohnsteuer deutlich senken und so von hunderten Euro profitieren. Eine Übersicht findet man hier auf Finanz.at.

Weniger Lohnsteuer zahlen: Das kann man jetzt abschreiben

Auch im heurigen Jahr 2024 kann man einige Beträge von der Lohn- und Einkommensteuer absetzen, um die Steuerlast zu reduzieren. ArbeitnehmerInnen können etwa durch erhöhte Absetzbeträge, höhere Familienleistungen, erweiterte Spendenabsetzbarkeiten und mehr die Lohnsteuer deutlich senken und so von hunderten Euro profitieren. Eine Übersicht findet man hier auf Finanz.at.

Weniger Steuern zahlen: Das kann man jetzt abschreiben

Was kann man im Jahr 2024 von der Steuer abschreiben, um seine Steuerlast zu reduzieren? ArbeitnehmerInnen können etwa durch erhöhte Absetzbeträge, höhere Familienleistungen, erweiterte Spendenabsetzbarkeiten und mehr die Lohnsteuer deutlich senken und so von hunderten Euro profitieren. Eine Übersicht findet man hier auf Finanz.at.

Lohnsteuer: Mehr Belastung trotz Steuersenkung - Neue Freigrenze beschlossen

Die Lohnsteuereinnahmen steigen trotz Abschaffung der kalten Progression deutlich an. Eine steuerliche Neuregelung soll zudem eine Mehrbelastung für viele Arbeitnehmer und Pensionisten reduzieren. Ab nächstem Jahr könnte die Steuerfreigrenze auf über 13.250 Euro steigen. Alle Details findet man hier auf Finanz.at.

Weniger Lohnsteuer zahlen: Das kann man 2024 abschreiben

Was kann man im Jahr 2024 von der Steuer abschreiben, um seine Steuerlast zu reduzieren? ArbeitnehmerInnen können etwa durch erhöhte Absetzbeträge, höhere Familienleistungen, erweiterte Spendenabsetzbarkeiten und mehr die Lohnsteuer deutlich senken und so von hunderten Euro profitieren. Eine Übersicht findet man hier auf Finanz.at.

Steuersenkung für Arbeitnehmer und Pensionisten wird erweitert

Kürzlich wurden neue steuerliche Regelungen beschlossen, die ArbeitnehmerInnen und PensionstInnen finanziell entlasten sollen. So werden etwa die Steuerfreigrenzen für Sonderzahlungen erhöht. Wer wie viel davon profitiert und alle weiteren Details findet man hier auf Finanz.at.

Neuer Bericht: Steuerlast in Österreich am vierthöchsten

Laut OECD-Bericht ist die Steuerlast in Österreich am vierthöchsten aller 38 Mitgliedsstaaten. Die Arbeit wird insgesamt hierzulande mit am höchsten besteuert. Zeitgleich sinken die Reallöhne aufgrund der Inflation im OECD-Raum. Alle Details auf Finanz.at.

Übersicht: Alle Entlastungen im Januar 2023

Nachdem in diesem Jahr bereits diverse Entlastungsmaßnahmen, Einmalzahlungen und Boni in Kraft getreten und ausgezahlt wurden, folgen bereits im Januar 2023 die nächsten Hilfen für Menschen in Österreich. Diese umfassen neben einem höheren Netto-Gehalt für alle und einer Pensionserhöhung auch Einmalzahlungen für geringe Einkommen und Unterstützung gegen die weiterhin hohen Energie- und Stromkosten. Alle Entlastungen ab Januar 2023 findet man hier in einer Übersicht.

Steuersenkung und Pensionserhöhung jetzt fix - So viel verdienst du 2023

Der Finanzausschuss hat die Abschaffung der kalten Progression final beschlossen. Die Regierung ist sich zudem über die Pensionserhöhung ab 2023 einig. Neue Einmalzahlungen wurden ebenfalls angekündigt. Damit steigen die Netto-Einkommen ab 2023 in ganz Österreich.

Abschaffung der kalten Progression fixiert - Entlastung für alle ab 2023

Die Abschaffung der kalten Progression wird am Mittwoch fixiert. Die Grenzwerte der Lohn- und Einkommensteuer sollen ab Januar 2023 an die Inflation angepasst werden. Auch Absetzbeträge und Sozialleistungen werden valorisiert.

Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
Stand: 29.12.2023, 23:30 Uhr