Kürzere Wartezeit: Steuerausgleich wird heuer früher ausgezahlt werden

Der Lohnsteuerausgleich für das vergangene Jahr bringt heuer deutlich höhere Steuerrückerstattungen. Die Einreichung ist bereits möglich. Dabei wird es heuer zu einer deutlich schnelleren Auszahlung kommen als im Vorjahr. Alle Details zur kürzeren Bearbeitungs- und Wartezeit findet man hier auf Finanz.at.

31.01.2024, 11:57 Uhr von
FinanzOnline
Bildquelle: finanzonline.bmf.gv.at (Montage) / FinanzOnline
Neue Steuerausgleich-App
Mit der neuen App reicht man in wenigen Minuten den Steuerausgleich ein und holt heuer durchschnittlich bis zu 1.000 Euro vom Finanzamt zurück.
4,6 / 5

Bekanntlich haben ArbeitgeberInnen und sonstige auszahlende Stellen, wie etwa die PVA oder das AMS, bis Ende Februar 2024 Zeit, die Jahres Lohnzettel für das vergangene Kalenderjahr an das Finanzamt zu übermitteln. Ab diesem Zeitpunkt kann die eingebrachte Arbeitnehmerveranlagung auch tatsächlich vom BMF bearbeitet werden. Heuer sollte der Steuerausgleich deutlich schneller ausbezahlt werden als im Vorjahr.

Im Februar des Vorjahres kam es hierbei zu längeren Wartezeiten - besonders für Pensionistinnen und Pensionisten in ganz Österreich. Der Grund dafür war, dass Probleme bei der Verarbeitung und Einspielung der Jahreslohnzettel. Laut BMF lag das unter anderem daran, dass kurz vor Ende der Übermittlungsfrist eine Vielzahl an Unterlagen gleichzeitig eingetroffen sind. Alle Details zu den Fristen und Auszahlungen beim Steuerausgleich 2024 findet man hier auf Finanz.at.

Diese Probleme konnten erst Ende März 2023 gelöst werden, weshalb die Durchführung des Steuerausgleichs für viele Menschen in Österreich deutlich länger gedauert hat als üblich. Das Finanzamt hat dafür zwar grundsätzlich bis zu sechs Monate Zeit - Ergänzungsansuchen nicht eingerechnet -, die tatsächliche Bearbeitungsdauer liegt jedoch durchschnittlich bei wenigen Wochen.

Sofern es heuer nicht zu ähnlichen Problemen bei der Jahreslohnzetteln kommt, wird der Lohnsteuerausgleich für das Jahr 2023 deutlich schneller bearbeitet und die Gutschrift ausbezahlt werden können als es im Vorjahr der Fall war. Mit der neuen Steuer-App kann der Lohnsteuerausgleich jetzt in wenigen Minuten direkt vom Smartphone aus erstellt werden.

Empfehlung
Die neue Steuer-App holt schnell und einfach die Steuergutschrift vom Finanzamt zurück. Jetzt Steuerausgleich in wenigen Minuten einreichen!

In der Regel werden Anträge, die auf elektronischem Weg - etwa durch FinanzOnline - eingebracht werden, generell schneller abgewickelt als jene, die in Papierform übermittelt werden.

Was tun, wenn der Jahreslohnzettel fehlt?

Kommt der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin bzw. der im Falle einer Insolvenz bestellte, zuständige Masseverwalter der Übermittlungspflicht nicht nach, sollten diese zunächst daran erinnert werden. Wird der Lohnzettel weiterhin nicht eingereicht, muss das Finanzamt darüber schriftlich informiert werden. Die Arbeiterkammer stellt in diesem Fall einen Musterbrief zur Verfügung.

Das ist neu beim Steuerausgleich

Für die Veranlagung 2023 gibt es heuer einige Neuerungen und erhöhte Beträge:

  • Familienbonus: Der Familienbonus Plus wird pro Kind unter 18 Jahren von bis zu 2.000 Euro und pro Kind über 18 Jahren von bis zu 650 Euro gilt auch für 2023.
  • Kindermehrbetrag : Der Kindermehrbetrag von 550 Euro pro Kind gilt weiterhin.
  • Pendlerpauschale & Pendlereuro: Von Januar bis Juni 2023 gelten eine erhöhte Pendlerpauschale und ein vierfacher Pendlereuro.
  • Mehrkindzuschlag: Der Mehrkindzuschlag steigt um 5,8 Prozent (21,19 Euro pro Kind).
  • Alleinverdiener- & Alleinerzieherabsetzbetrag : Der Alleinverdiener- und der Alleinerzieherabsetzbetrag werden je um 5,8 Prozent erhöht.
  • Weitere Absetzbeträge: Auch weitere Steuerabsetzbeträge, die der erhöhte Verkehrsabsetzbetrag oder der Unterhalt sabsetzbetrag, werden für das vergangene Kalenderjahr erhöht und können beim Steuerausgleich beansprucht werden.

Steuerausgleich in wenigen Minuten erstellen!
Mit der neuen Steuer-App holen sich ArbeitnehmerInnen in nur wenigen Minuten ihr Geld vom Finanzamt zurück.
4,6 / 5
Finanz.at folgen!
Keine News mehr verpassen und Finanz.at auf Google News folgen:

Mehr Informationen: Lohnsteuerausgleich

News in Steuern
Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
Buchhaltungssoftware
Kostenlos Rechnungen, Angebote und mehr erstellen mit der Software von Finanz.at!
Disclaimer (Produktplatzierungen & Werbung)

Viele oder alle der hier vorgestellten Produkte stammen von unseren Partnern, die uns entschädigen. Dies kann Einfluss darauf haben, über welche Produkte wir schreiben und wo und wie das Produkt auf einer Seite erscheint. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf unsere Bewertungen. Unsere Meinung ist unsere eigene.

Kostenlose News und Tipps!
Erhalte aktuelle News und Finanz-Tipps monatlich per E-Mail!
Schlagwörter:
Mehr Schlagzeilen