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Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die täglich zwischen ihrem Wohnort und der Arbeitsstätte pendlen, sind von der Teuerung und insbesondere den durch die CO2-Steuern steigenden Spritpreise zusätzlich finanziell belastet. Für das heurige Jahr soll es neben Zuschüsses und Beihilfen auch eine neue steuerliche Entlastung geben.
Alle Details zu den Entlastungen und Zuschüssen in Österreich, findet man hier auf Finanz.at.
Entlastung für Pendlerinnen und Pendler
Die Pendlerpauschale wird von Millionen ArbeitnehmerInnen jährlich als steuerliche Entlastung beantragt. Sie kann unterjährig bei der Lohnverrechnung oder jährlich rückwirkend beim Lohnsteuerausgleich geltend gemacht werden. Heuer kann sie also für das Vorjahr 2025 veranlagt werden. Die Höhe der Pendlerpauschale wird jedoch nicht jährlich valorisiert und damit erhöht - sie bleibt seit Jahren auf demselben Niveau. Nun wird mit 01. Januar 2026 jedoch der Pendlereuro verdreifacht. Er steigt von zwei auf sechs Euro pro Kilometer an.
Zuletzt wurde die Pendlerpauschale lediglich temporär befristet in den Jahren 2022 und 2023 aufgrund der hohen Teuerungsrate angehoben. Durch die Anhebung des Pendlereuro soll für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auf das Auto angewiesen und durch die CO2-Bepreisung finanziell zusätzlich belastet werden, eine Kompensation in Form einer höheren steuerlichen Entlastung geschaffen werden. Sie gilt als Ausgleich für den Wegfall des Klimabonus. Dieser wurde bekanntlich als notwendige Einsparung aufgrund des Budgetdefizits gestrichen.
Die Höhe der Pendlerpauschale ab 2026 kann mit dem Pendlerrechner auf Finanz.at berechnet werden.
Besonders seit dem rasanten Anstieg der Spritpreise Anfang März 2026 sind diese Entlastungen für viele Haushalte und ArbeitnehmerInnen finanziell umso wichtiger.
Neue Zuschüsse je Bundesland
Für Pendlerinnen und Pendler gibt es je nach Bundesland auch Zuschüsse und weitere Entlastungen. Unter Einhaltung der Voraussetzungen sind Anträge für bis zu 1.200 Euro möglich. So wird auch 2026 im Burgenland wieder der Fahrtkostenzuschuss aufgelegt - Anträge sind seit März möglich. Dasselbe gilt für die Pendlerhilfe in Oberösterreich. Auch in der Steiermarkt und Kärnten gibt es derartige Beihilfen. Die höchsten Zuschüsse werden mit bis zu 1.000 Euro plus 200 Euro Öko-Bonus in Niederösterreich beantragbar.
Alle Zuschüsse und Details zu den Anträgen und Voraussetzungen findet man hier auf Finanz.at in einer Übersicht.
Mehr Informationen: Pendlerpauschale

