Bis zu 500 Euro - Diese Einmalzahlung erhalten Pensionisten ab 2023

Die Pensionserhöhungen für das Jahr 2023 wurden veröffentlicht. Sie treten ab Januar in Kraft und betragen zwischen 10,2 und 5,8 Prozent. Der größte Teil der Pensionistinnen und Pensionisten in Österreich erhält dabei 8,2 Prozent mehr Pension. Die Erhöhung wird dabei mittels Einmalzahlungen abgegolten.

05.10.2022, 07:15 Uhr von
Pension
Bildquelle: Finanz.at / Pension

Am Dienstag wurde die Pensionserhöhung für 2023 offiziell vorgestellt. Abseits des gesetzlichen Anpassungsfaktors von 5,8 Prozent, sollen MindestpensionistInnen und jene, mit niedrigerer Pension deutlich mehr entlastet werden.

Dazu greift man auf eine direkte steuer- und abgabenfreie Einmalzahlung zurück, die im März ausgezahlt werden wird. Bis zu einer Brutto-Monatspension von 2.000 Euro (nach Erhöhung ab 2023) wird eine Einmalzahlung von 30 Prozent eines Brutto-Monatsbetrags ausgezahlt. Dieser ist mit maximal 500 Euro gedeckelt und reduziert sich bis zu einer monatlichen Pensionshöhe von 2.500 Euro brutto degressiv.

Für Pensionen über der Höchstbeitragsgrundlage von 5.670 Euro gibt es einen Pauschalbetrag von insgesamt 329 Euro.

Übersicht: So viel Pension bekommt man ab 2023 konkret

Der sogenannte Ausgleichszulagen-Richtsatz steigt ab Januar 2023 um insgesamt 7,8 Prozent von derzeit 1.030 auf 1.110 Euro. Damit wird auch die Sozialhilfe bzw. die Mindestsicherung um eben diesen Anpassungsfaktor erhöht. Durch einen zusätzlichen monatlichen Pauschalbetrag von 20 Euro steigt die Pensionshöhe für Pensionistinnen und Pensionisten mit Ausgleichszulage um insgesamt 10,2 Prozent an. Österreichweit betrifft das rund 9 Prozent (200.000) aller PensionstInnen.

Information

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PensionistInnen mit einer monatlichen Pension von bis zu 1.700 Euro brutto erhalten eine Pensionserhöhung von 8,2 Prozent. Das betrifft insgesamt 53 Prozent (1,2 Mio.) aller Pensionistinnen und Pensionisten.

Wer zwischen 1.700 und 2.360 Euro Brutto-Monatspension erhält, kann mit einer Erhöhung von 5,8 bis 8,2 Prozent rechnen. Das Modell wurde degressiv gestaltet, wodurch die prozentuelle Pensionserhöhung mit steigender Monatspension sinkt. Insgesamt sind hiervon 18 Prozent (400.000) aller PensionistInnen betroffen.

Von der gesetzlichen Anpassung um 5,8 Prozent profitieren alle PensionistInnen mit einer monatlichen Brutto-Pension von 2.360 bis 5.670 Euro. Das sind immerhin noch 18 Prozent (400.000) aller PensionistInnen.

Damit erhält der Großteil der Pensionistinnen und Pensionisten in Österreich eine Erhöhung um 8,2 Prozent ab Januar 2023.

Mehr Informationen: Pension

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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