Beim Steuerausgleich holt man sich heuer durchschnittlich mehr als 1.000 € zurück. Mit der neuen App gelingt das in wenigen Minuten. Jetzt App herunterladen!
Mit 01. Mai 2026 treten in mehreren Branchen neue Kollektivverträge in Kraft. Für zehntausende Beschäftigte bedeutet das spürbar mehr Gehalt. Während in großen Bereichen wie Industrie, Finanzsektor oder Elektroindustrie noch weiterverhandelt wird, sind einige Abschlüsse bereits fix. Finanz.at hat berichtet.
In der Flughafenbranche erhalten rund 6.500 Arbeiter ab Mai um 2,4 Prozent höhere Löhne und Gehälter. Zusätzlich wurde eine neue Regelung zur Anrechnung von Vordienstzeiten vereinbart. Das soll Beschäftigten zugutekommen, die bereits Berufserfahrung mitbringen.
Auch in der Erwachsenenbildung gibt es einen Abschluss. Dort steigen Mindestgehälter, IST-Gehälter, Lehrlingseinkommen und Zulagen um 2,5 Prozent. Neben dem Geld wurden auch Verbesserungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beschlossen. Lehrlinge profitieren zusätzlich von einem kostenlosen Öffi-Ticket. Die Gewerkschaft GPA sprach trotzdem nur von einer „Einigung an der Schmerzgrenze“, was zeigt, wie schwierig die Verhandlungen verlaufen sind.
Im Baugewerbe und in der Bauindustrie fallen die Erhöhungen etwas stärker aus. Die kollektivvertraglichen Gehälter steigen je nach Beschäftigungsgruppe zwischen drei und 3,6 Prozent. Zusätzlich werden Schichtzuschläge, Erschwerniszulagen sowie Taggelder und Vergütungen für Lenkstunden angehoben.
Auch im Finanzsektor gab es kürzlich für die rund 68.000 Beschäftigten eine Einigung über eine Gehaltserhöhung. Die Einstiegsgehälter steigen um mindestens 76 Euro pro Monat an. Finanz.at hat dazu berichtet.
Die Höhe des neuen Netto-Gehalts und einer Gehaltserhöhung kann mit dem Brutto-Netto-Rechner für 2026 auf Finanz.at berechnet werden.
Fast 4 Prozent mehr Gehalt für Seilbahner
Auch die Seilbahnwirtschaft bekommt ab Mai einen neuen KV. Dort steigt der Lohn im Schnitt um 3,57 Prozent. Besonders Beschäftigte mit niedrigeren Einkommen profitieren von einer fixen Mindesterhöhung von 80 Euro. Für einige ergibt sich dadurch ein Plus von bis zu 3,74 Prozent. Gleichzeitig steigt der Einstiegslohn auf 2.218 Euro brutto pro Monat. Das betrifft in Spitzenzeiten rund 17.500 Beschäftigte.
Mit der neuen Steuer-App kann man in wenigen Minuten den Steuerausgleich einreichen und sich die Gutschrift vom Finanzamt zurückholen. Durchschnittlich sind über 1.000 Euro möglich. Jetzt App herunterladen und starten!
Im Fisch- und Feinkostsektor steigen die Gehälter um 3,1 Prozent. Wichtig dabei: Überzahlungen bleiben vollständig erhalten und werden nicht gegengerechnet. Für Lehrlinge wird das Einkommen im ersten Lehrjahr auf 1.000 Euro brutto angehoben.
Viele Verhandlungen laufen noch
Parallel dazu laufen die Verhandlungen in anderen großen Branchen weiter. Besonders im Finanzsektor, in der Elektro- und Elektronikindustrie sowie in der Industrie insgesamt sind die Fronten derzeit teilweise noch verhärtet. Dort warten insgesamt weit über 200.000 Beschäftigte noch auf einen Abschluss.
Mehr Informationen: Gehalt

