Beliebter Bonus vor dem Aus - Hunderttausende profitieren von 130-Euro-Bonus

Der seit Januar neu-beantragbare Zuschuss von 130 Euro als Nachfolger für den beliebten Reparaturbonus ist auch diesmal wieder sehr erfolgreich angelaufen. Bereits über hunderttausend Bons wurden ausgezahlt. Bald könnte er jedoch wieder Geschichte sein. Details dazu findet man hier auf Finanz.at.

21.06.2026, 07:30 Uhr von
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Bildquelle: Finanz.at (Montage) / Euro

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Die "Geräte-Retter-Prämie" ist als Nachfolger des ausgelaufenen Reparaturbonus bereits sehr erfolgreich angelaufen. Österreichweit wurden bereits rund 100.000 Förderbons beantragt, der größte Teil davon auch bezahlt. Abgewickelt wird die Förderung ausschließlich über die offizielle Plattform. Alle Details dazu findet man hier auf Finanz.at.

Mit der Prämie unterstützt der Staat die Reparatur defekter Elektrogeräte im Haushalt. Gefördert werden unter anderem Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte, Kaffeemaschinen, Staubsauger sowie Akkuschrauber. Neu umfasst ist auch der Bereich Pflege und Medizin: Reparaturen von Rollstühlen, Pflegebetten, Beatmungsgeräten oder Blutdruckmessgeräten sind ebenfalls förderfähig. Schon in den vergangenen drei Jahren zählte der Reparaturbonus mit Hunderttausenden Anträgen jährlich zu den beliebtesten Förderungen für private Haushalte in Österreich.

Welche Zuschüsse und Bonuszahlungen es in 2026 noch gibt oder bald geben wird, findet man hier in einer Übersicht auf Finanz.at.

Die häufigsten Bons werden für Reparaturen von Kaffeemaschinen, Geschirrspülern, Laptops Waschmaschinen und Backöfen ausgestellt, wie das Umweltministerium erklärt.

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Änderungen bei förderwürdigen Geräten und Produkten

Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der Reparaturkosten, gedeckelt mit maximal 130 Euro pro Gerät. Für Kostenvoranschläge gibt es zusätzlich eine Unterstützung von bis zu 30 Euro.

Im Vergleich zum früheren Reparaturbonus wurde der Umfang jedoch deutlich eingeschränkt. Nicht mehr gefördert werden Reparaturen von Fahrrädern und E-Bikes, Smartphones sowie Luxus-, Wellness- und Unterhaltungsgeräten.

Umweltminister Norbert Totschnig sieht im raschen Anstieg der Anträge eine klare Bestätigung des neuen Modells. Die „Geräte-Retter-Prämie“ zeige bereits nach wenigen Tagen, dass Reparieren für viele Menschen eine attraktive Alternative zum Neukauf sei, erklärte er am Freitag in einer Aussendung.

Kein Bonus mehr nach 2026?

In einem kürzlichen Ö1-Interview verweist Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) darauf, dass noch nicht gesichert sei, dass die "Geräte-Retter-Prämie" nach 2026 weiter bestehen wird. "Die Budgetverhandlungen laufen noch", heißt es aus dem Ministerium.

Die neue Prämie, die erst heuer den vorhergehenden Reparaturbonus ersetzt hat, könnte damit bald wieder Geschichte sein und den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen.

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aktualisiert: 21.06.2026, 07:30 Uhr
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Mehr Informationen: Reparaturbonus

Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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