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Zehntausende ArbeitnehmerInnen profitieren ab kommendem Jahr von einer nun deutlich höheren Gehaltsanpassung als zunächst vereinbart. Der ursprüngliche KV-Abschluss wurde für drei Jahre festgelegt. Aufgrund der hohen Inflation wurde dieser nun nachverhandelt. Das beschert den rund 66.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung (DFG) ab Januar 2026 ein deutlich höheres Gehaltsplus.
Die Löhne im Gebäudereiniger-KV steigen im Durchschnitt um 3,25 Prozent, jene für FacharbeiterInnen mit Lehrabschluss in der Reinigungstechnik sogar um 4,5 Prozent. Lehrlinge erhalten 6,0 Prozent mehr Bruttoentgelt. Die neuen Brutto-Stundenlöhne steigen demnach auf 12,37 bis 15,12 Euro an. Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt das am Monatsende ein Plus von 112 Euro brutto in der Lohngruppe 1 (plus 4,5 Prozent). Das neue Netto- Gehalt 2026 inklusive Gehaltserhöhung kann mit dem Brutto-Netto-Rechner auf Finanz.at berechnet werden.
Zusätzlich dazu sollen auch die Lohngruppen von sechs auf vier reduziert und das Lohnschema dadurch vereinfacht werden. "Die nächsten KV-Verhandlungen für die Reinigungskräfte finden im Herbst 2027 statt", wie die Gewerkschaft vida bekanntgab.
Einigungen auch in vielen anderen Branchen bereits fix
Bereits zuvor wurden Einigungen über die Kollektivverträge und damit auch die Gehälter in anderen Branchen getroffen. So konnte man sich etwa erst kürzlich in den Verhandlungen über den Kollektivvertrag für die 55.000 Beschäftigten der österreichischen Eisenbahnen einigen. Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter fixierten eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 2,7 Prozent. Finanz.at hat berichtet. Diese Anpassung gilt bereits ab 01. Dezember 2025 und ist sozial gestaffelt: Höhere Einkommen erhalten maximal 150 Euro mehr, niedrigere Gehaltsgruppen profitieren prozentuell stärker.
Ab Januar 2026 dürfen sich rund 120.000 Beschäftigte im österreichischen Metallgewerbe über ein kräftiges Lohnplus freuen. Nach erfolgreichen Kollektivvertragsverhandlungen steht fest: Die KV-Löhne steigen um 2,2 Prozent, die Ist-Löhne um 1,8 Prozent - gedeckelt auf 85 Euro pro Monat. Das entspricht bis zu 1.190 Euro pro Jahr mehr. Netto sind das inklusive Steuerentlastung ab kommendem Jahr bis zu 788 Euro jährlich.
Mehr Netto: Neuer Gehaltsrechner für 2026
Ab 01. Januar 2026 wird abermals die teilweise Abschaffung der kalten Progression in Kraft treten. Das neue Netto-Gehalt 2026 nach Erhöhung der Grenzwerte der Lohnsteuertabelle (Steuerentlastung) und der SV-Beiträge aufgrund der Aufwertungszahl kann mit dem Brutto-Netto-Rechner auf Finanz.at berechnet werden.
Mehr Informationen: Brutto-Netto-Rechner

