Noch vor wenigen Jahren waren die Sparzinsen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus in der Eurozone wenig attraktiv zur Geldanlage. Dennoch zählen das Festgeld und Tagesgeld besonders hierzulande noch immer zu den beliebtesten Sparformen. Durch die schrittweise Erhöhung des Leitzinses als Maßnahme gegen die hohe Inflation wurden sie wieder deutlich lukrativer. Dieser Trend hält auch im Jahr 2025 noch weiter an.
Passend zum bereits 101. Weltspartag in Österreich zeigt Finanz.at, wo man derzeit noch die höchsten Zinsen auf Spareinlagen bekommen kann:
Das Sparbuch ist in Österreich noch immer die beliebteste Sparform von Privatpersonen. Laut Erhebung von statista sollen 56 Prozent ein Sparbuch oder eine Sparkarte besitzen. Die Sparquote ist jedoch in den letzten Jahren - auch bedingt durch die Teuerung - stark zurückgegangen. Sie wird laut Statistik Austria heuer nach zuletzt 11,7 Prozent in 2024 zwar abermals um einen Prozentpunkt auf 10,7 Prozent sinken, liegt im europäischen Vergleich aber weiterhin im Spitzenfeld. Der monatliche Sparbetrag liegt bei 320 Euro pro Person, so die Erste-Bank-Sparstudie für 2025.
Passend zum diesjährigen Weltspartag am 31. Oktober 2025 legen heimische Banken wieder attraktive Sparprodukte mit höheren Zinsen für NeukundInnen auf.
Wo man zum Weltspartag noch attraktive Sparzinsen bekommt
Die Santander Consumer Bank etwa bietet derzeit einen garantieren Top-Zinssatz von noch immer 2,0 Prozent p.a. aufs Festgeld bzw. Sparbuch ab einer Laufzeit von drei Jahren und einer Einlage von mindestens 10.000 Euro. Für das BestFlex Tagesgeld mit monatlicher Zinsgutschrift bietet die Bank ihren Neukundinnen und -Kunden mit von 2,25 Prozent sogar noch höhere Renditen auf ihre Einlage.
Kostenloses Online-Sparbuch mit attraktiven, monatlichen Zinsen. Neukundenzinssatz von 2,25% p.a. mit monatlicher Zinsgutschrift. Steuereinfach in Österreich.
Somit bietet die Santander passend zum Weltspartag in Österreich mit die höchsten Sparzinsen an. Durchschnittlich liegen die Zinsen bei vielen anderen Banken deutlich niedriger.
Damit liegen diese Sparzinsen auch über dem vom AK-Sparzinsenmonitor berechneten Durchschnittszins. Für Vergleichbare Festgeld- oder Tagesgeldprodukte gibt es bei heimischen Banken häufig weniger als 1,50 Prozent fix p.a. Beim Online-Sparen liegen die Zinssätze tendenziell etwas höher.
Noch vor der Teuerungskrise galt das Sparbuch für viele Jahre als Relikt längst vergangener Zeiten. Zinsen gab aufgrund des zeitweise negativen Zinsniveaus - bis auf wenige Ausnahmen - praktisch nirgends in Österreich. Seit der Zinserhöhung hat sich dieses Blatt wieder stark gewendet. Wer also weiterhin gerne auf diese Sparform setzen möchte, findet häufig rund um den Weltspartag passende Angebote vor.
Auch wenn vor allem junge Österreicherinnen und Österreicher immer häufiger auch auf andere Sparformen, wie Aktien oder ETFs, setzen, bleiben das Sparbuch und Online-Sparen für die Mehrheit der Bevölkerung die Geldanlage Nummer Eins.

