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Mit November wird das Leben in Österreich in mehreren Bereichen teurer. Im Oktober lag die Inflation laut Schnellschätzung erneut bei 4,0 Prozent. Bereits im September (4,0 Prozent) und August (4,1 Prozent) lag sie heuer auf einem ähnlich hohen Niveau.
Gründe dafür sind besonders die steigenden Energiekosten. Aber auch die damit verbundenen Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und Gebühren- und Preissteigerungen in Zusammenhang mit der Sanierung des Budgetdefizits tragen zur Teuerung bei.
Erhöhungen bei E-Card-Gebühr, Öffis und Co. kommen
Besonders spürbar ist die Erhöhung der E-Card-Servicegebühr, die am 15. November auf 25 Euro steigt - beinahe doppelt so viel wie bisher. Diese Maßnahme soll u.a. zur Sanierung des Budgetdefizits beitragen und war Teil des Sparpakets der Bundesregierung.
In Wien trifft die Teuerung vor allem Öffi-Nutzer: Die Jahreskarte der Wiener Linien steigt ab Jänner 2026 von bisher 365 auf 467 Euro. Fahrgäste, die ihre aktuelle Jahreskarte seit mindestens sieben Monaten besitzen, können sie jedoch im November noch vorzeitig kündigen und eine neue Karte zum alten Preis erwerben. Diese ist dann ab 01. Dezember für ein weiteres Jahr gültig. Der anteilige Restbetrag der alten Karte wird rückerstattet, abzüglich eines Zwölftels der ursprünglichen Summe. Die Übergangsregelung gilt nur bis Monatsende.
Auch Autofahrer müssen sich auf Änderungen einstellen. Mit 01. November beginnt erneut die situative Winterausrüstungspflicht. Fahrzeuge dürfen bei Schnee, Schneematsch oder Eis nur mit Winterreifen fahren, Schneeketten sind ausschließlich auf vollständig schneebedeckten Straßen erlaubt.
CO2-Steuern könnten steigen
Auch im Energiebereich steigen die Kosten weiter. Die CO2-Steuer und Inflation schlagen bei den Heizkosten erneut zu Buche, während ab 2026 die Netzgebühren für Strom und Gas durch die hohe Teuerung abermals anziehen. Finanz.at hat berichtet. Ab 2026 wird der CO2-Preis in Österreich im Rahmen des EU-weiten Emissionshandels festgelegt, wodurch auch Benzin, Diesel und Gas teurer werden.
Der Preis pro ausgestoßener Tonne CO2, der 2025 bei 55 Euro liegt, soll schrittweise ansteigen. Ab 2027 wird die nationale Bepreisung vollständig durch das europäische ETS-II-System ersetzt.

