Maßnahmen gegen Teuerung - CO2-Steuer soll im Herbst kommen

Die bereits beschlossene CO2-Steuer soll ab 01. Juli 2022 in Kraft treten und Diesel und Benzin um 9 bzw. 8 Cent verteuern. Aufgrund der derzeit ohnehin hohen Spritpreise und immer lauter werdender Kritik plant, die Bundesregierung wohl eine Verschiebung der Einführung der CO2-Steuer.

03.06.2022, 09:36 Uhr von
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CO2-Steuer - auch CO2-Bepreisung bezeichnet - wurde im Rahmen der öko-sozialen Steuerreform von ÖVP und Grünen beschlossen und soll ab 01. Juli 2022 erstmals in Kraft treten. Dabei wird pro Tonne CO2 eine zusätzliche Abgabe von 30 Euro fällig, was sich auch auf die Spritpreise an den Zapfsäulen niederschlagen wird. Diesel würde dadurch laut Expertenberechnungen um 9 Cent und Benzin um 8 Cent pro Liter teurer werden. Bis 2026 soll der CO2-Preis jährlich angehoben werden und die Erhöhung bis zu 16 Cent bzw. 15 Cent pro Liter betragen.

Gemeinsam mit dem CO2-Preis wurde auch der Klimabonus von bis zu 200 Euro je nach Gemeinde vorgestellt. Dieser Bonus soll als Gegensteuerung zu den höheren Benzin- und Dieselpreisen gelten und wird ab Oktober 2022 automatisch ausbezahlt.

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Alle Infos zur CO2-Steuer und dem Klimabonus von bis zu 200 Euro findet man hier auf Finanz.at.

Neue CO2-Steuer soll im Herbst kommen

Aufgrund der anhaltenden Teuerungswelle und hohen Energiekosten, soll die Einführung der CO2-Steuer nun verschoben werden. Si könnte nun zeitgleich mit der Auszahlung des Klimabonus im Herbst eingeführt werden.

Die Bundesregierung verhandelt derzeit ein Anti-Teuerungspaket, das mehrere Maßnahmen umfassen soll - darunter u.a. auch die Indexierung der Sozialleistungen an die Inflationshöhe. Im Oe1-Interview erklärt Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), "man müsse sich alles anschauen". Ein Indexierung der Sozialleistungen sei notwendig, um vor allem einkommensschwache und ärmere Haushalte in Zeiten der Teuerung zu entlasten.

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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