Kurzarbeiter, Pensionisten & Arbeitslose - Diese Personen erhalten jetzt mehr Geld

Im April und Mai erhalten viele Haushalte mehr Geld durch Bonuszahlungen oder den Energiekosten- und Teuerungsausgleich. Durch die Aufrollung der Steuerreform bekommen beispielsweise Pensionistinnen und Pensionisten im Mai eine höhere Pension überwiesen. Kurzarbeiter können unter bestimmten Voraussetzungen den Antrag auf einen 500-Euro-Bonus stellen.

19.04.2022, 09:05 Uhr von
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Bildquelle: Canva / Euro

Pensionserhöhungen im Mai fällig

Durch die Aufrollung der Lohn- und Einkommensteuersenkung und weitere Maßnahmen im Zuge der ökosozialen Steuerreform erhalten Pensionistinnen und Pensionisten im Mai eine höhere Pension.

Ab Ende April wird auch der Teuerungsausgleich von 150 Euro für Personen, die im Februar 2022 einen Anspruch auf eine Ausgleichszulage hatten, ausbezahlt. Da diese Zahlung nicht als Pensionsbestandteil gilt, ist er unpfändbar und unterliegt keiner Steuer- oder Beitragspflicht zur Krankenversicherung.

Kurzarbeit-Bonus: 500 Euro können jetzt beantragt werden

Der Kurzarbeitsbonus wurde bereits im Dezember 2021 im Nationalrat beschlossen. Die Beantragung start ab 11. April 2022 und gilt bis Jahresende. Die Auszahlung wird nach Bewilligung vom Bund abgewickelt.

Den Bonus erhalten alle Arbeitnehmer, die zwischen März 2020 und November 2021 mindestens zehn Monate und mindestens einen Tag ebenso im Dezember 2021 in Kurzarbeit gemeldet waren. Zugleich müssen sie vor der Kurzarbeit ein Einkommen von maximal der Hälfte der Höchstbeitragsgrundlage erhalten haben. Die sozialversicherungsrechtliche Beitragsgrundlage darf höchstens 2.775 Euro betragen.

150 Euro für Arbeitslose und Notstandshilfe-Bezieher

Rund 344.000 Personen erhielten bereits Anfang April erneut einen Bonus von 150 Euro. Damit sollen beim AMS gemeldete Personen, die mindestens 30 Tage arbeitslos gemeldet sind, gegen die anhaltende Teuerung unterstützt werden. Insgesamt beträgt das Volumen der Einmalzahlung 52 Millionen Euro.

Alle Infos zum 150-Euro-AMS-Bonus man hier auf Finanz.at.

Energiekostenausgleich: Diese Maßnahmen sollen entlasten

Die Auszahlung des Energiekostenausgleichs von 150 Euro für alle Hauptwohnsitze in Österreich wurde bereits Ende März im Nationalrat beschlossen. Im Zuge des Energiepakets werden nun weitere Maßnahmen gesetzt, wie etwa die Erhöhung der Pendlerpauschale.

Information

Alle Infos zum Energiekostenausgleich gegen die Teuerung in Österreich findet man auf Finanz.at.

Mehr Informationen: Kurzarbeit

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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