Einen PC gibt es heute bereits für wenig Geld. Wer jedoch nicht den Computer vom Discounter und nach kurzer Zeit einen veralteten PC haben möchte, der muss auch heute noch einiges an Geld ausgeben. Insbesondere Gaming-PCs und Business-Computer mit leistungsstarkem Prozessor und anderen hochwertigen Komponenten sind kostspielig. Da es möglich ist, einen PC auf Raten zu kaufen, lässt sich der Traum eines solchen Computers auch mit geringerem Einkommen verwirklichen.



Händler prüfen die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden

Im Gegensatz zum Supermarkt bietet sich bei vielen Computerhändlern die Möglichkeit, einen PC auf Raten zu kaufen. Vor allem viele Onlineshops bieten diese Zahlungsmöglichkeit an. Unabhängig davon, ob es sich um einen auf Computer spezialisierten Shop oder ein Unternehmen, das eine breite Vielfalt an Elektronikartikel vertreibt, handelt. Doch wer einen Ratenkauf anstrebt, muss eine entsprechende Bonität vorweisen, denn jedes Unternehmen, das seine Kunden bei der Finanzierung unterstützt, wird die Zahlungsfähigkeit des Kunden prüfen. In erster Linie übernimmt dies die mit dem Händler kooperierende Bank.

Voraussetzungen für den PC-Ratenkauf

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Regelmäßiges Einkommen
  • Keine negativen Schufa-Einträge

Meist ist der Computerkauf auf Raten unkompliziert. Kunden gehen zu einem Händler, der diese Zahlungsmöglichkeit anbietet oder bestellen ihren PC im Internet. In beiden Fällen muss ein Kaufvertrag ausgefüllt werden. Im Anschluss holt der jeweilige Händler anhand der personenbezogenen Daten Informationen über das Kreditverhalten ein. Etwa durch Auskunftsdienste wie den KSV (Kreditschutzverband). Zudem können Dokumente wie ein Einkommensnachweis gefordert werden. In diesem Fall werden Studenten und andere Personengruppen ohne fixes Einkommen abgewiesen. Dennoch gibt es Händler, die auch Studenten den Ratenkauf eines PCs ermöglichen, wenn in irgendeiner Form ein ausreichend hohes monatliches Einkommen gegeben ist.

Finanzierungsformen

Beim Händler erfolgt die Kreditvergabe und anschließende Ratenzahlung über eine Partnerbank. Kunden haben daher nicht die Qual der Wahl und müssen die Konditionen dieser Bank akzeptieren. Dies ist nicht immer die günstigste Option. Alternativ bietet sich ein Privatkredit an. Bei dieser Variante können Kreditnehmer mehrere Angebote verschiedener Banken miteinander vergleichen und das günstigste Angebot wählen. Nach der Kreditvergabe wird das Produkt bezahlt und das Darlehen in monatlichen Raten abbezahlt.

Eine weitere Möglichkeit sind Onlinekredite. Auch wenn es mit der Bonität weniger gut aussieht, sind einige Darlehensgeber im Internet im Gegensatz zu klassischen Banken dazu bereit, einen Kredit zu vergeben. Diese Art der Finanzierung ist jedoch mit höheren Zinsen und Kosten verbunden. Optional bieten sich auch Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion für den Ratenkauf an. Doch mit bis zu 18% Zinsen erweist sich dieser PC-Ratenkauf als kostspieliges Unterfangen.





Daniel Herndler
Autor:
Chef-Redaktion | Ressorts: Finanzen, Steuern und Wirtschaft
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte als Finanzexperte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
Email: dh@finanz.at | Twitter: @DanielHerndler
Stand: 10.02.2020, 12:08 Uhr | Richtlinien | Über Finanz.at | Kontakt

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