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Die weiterhin hohe Inflation mit 3,8 Prozent zuletzt im Dezember bereitet vielen Haushalten in Österreich weiterhin große Sorgen. Wesentliche Preistreiber waren in den vergangenen Monaten und Jahren immer auch die Energiepreise. Trotz steigender Gaspreise seit Jahresbeginn, werden ab März für viele Haushalte die Stromkosten wieder sinken.
Durch einen Tarifwechsel können praktisch alle Privathaushalte davon profitieren. Alle Details dazu findet man hier auf Finanz.at.
Preissenkung auf unter 10 Cent pro Kilowattstunde
Österreichs größter Stromerzeuger Verbund senkt ab März 2026 die Strompreise für Haushalte und Gewerbebetriebe massiv. Der Arbeitspreis fällt von derzeit 15,6 Cent auf unter zehn Cent pro Kilowattstunde, wie Verbund-CEO Michael Strugl am Mittwoch beim Klub der Wirtschaftspublizisten ankündigte. Steuern, Abgaben und Netzkosten kommen weiterhin hinzu.
Die Preissenkung gilt für den sogenannten „Österreich-Tarif“, der auch Neukundinnen und Neukunden offensteht. Die Mindestvertragsdauer beträgt ein Jahr. Möglich werde dieser Schritt durch die Normalisierung der Großhandelspreise und günstigere Beschaffungskosten, erklärte Strugl. Dadurch habe sich für den Konzern neuer finanzieller Spielraum ergeben.
Die Bundesregierung begrüßte die Ankündigung in einer Aussendung ausdrücklich. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sprach von einem wichtigen Beitrag zu mehr Wettbewerb und niedrigeren Strompreisen. Der neue Tarif sei ein weiterer Schritt, um die Energiepreise für Haushalte spürbar zu senken. Auch Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) betonte, dass Energieversorger Verantwortung für leistbare Preise übernehmen müssten. Der Verbund als mehrheitlich staatliches Unternehmen komme dieser Verantwortung nun nach.
Neuer Tarif ab März für alle verfügbar
Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner verwies darauf, dass der neue Tarif bereits ab März für alle wechselwilligen Haushalte verfügbar sei. In Kombination mit dem ab April geplanten Sozialtarif von sechs Cent pro Kilowattstunde entstehe damit ein breites Angebot an günstigem Strom. Das sogenannte Billigstromgesetz sei dafür ein zentraler Hebel.
Die Regierung verweist in diesem Zusammenhang auch auf bereits beschlossene Maßnahmen zur Entlastung der Stromkundinnen und -kunden. Dazu zählen die Senkung der Elektrizitätsabgabe, die Reduktion des Ökostrombeitrags, die Netzkostenbremse sowie weitere Eingriffe zur Stabilisierung der Strompreise.
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