Neue Gehaltserhöhung fix - Mindestens 997 Euro mehr Netto pro Jahr

Die KV-Verhandlungen laufen in einigen Branchen weiterhin auf Hochtouren. Aufgrund neuer Einigungen erhalten viele ArbeitnehmerInnen in Österreich jetzt ebenfalls mehr Gehalt. Wer davon profitiert, findet man hier auf Finanz.at.

14.01.2026, 07:00 Uhr von
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Bildquelle: Finanz.at (Montage) / Euro

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Die Gehälter der Angestellten in der Privaten Kinderbildung und -betreuung steigen um 3,5 bzw. 3,7 Prozent an. Das gaben die Gewerkschaften GPA und vida kürzlich bekannt. Konkret steigen die Mindestlohntarife für KindergartenpädagogInnen um 3,5 Prozent und jene der Assistent:innen in privaten Einrichtungen um 3,7 Prozent an.

KindergartenpädagogInnen erhalten im ersten Jahr ab sofort 3.170 Euro brutto pro Monat, für AssistentInnen sind es 2.216 Euro brutto.

Pädagoginnen und Pädagogen in privaten Einrichtungen der Kinderbildung und -betreuung erhalten somit nach Steuerentlastung seit 01. Januar 2026 einen Netto-Betrag von mindestens 2.271 Euro aufs Konto. Das sind netto um 69,21 Euro mehr als noch 2025. Pro Jahr ergibt das ein Netto-Plus von sogar 997,64 Euro.

Das neue Netto- Gehalt nach der Erhöhung und Steuerentlastung ab 2026 kann mit dem Brutto-Netto-Rechner auf Finanz.at berechnet werden.

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Sozialbereich in Vorarlberg bekommt Erhöhung ab Juli 2026

Nach monatelangen Verhandlungen steht der neue Kollektivvertrag für den Vorarlberger Sozialbereich fest. Rund 9.000 Beschäftigte erhalten ab 01. Juli 2026 eine Gehaltserhöhung von 3,3 Prozent. Betroffen sind unter anderem Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Pflegepersonal sowie weitere Beschäftigte in sozialen Einrichtungen. Die Einigung wurde in der sechsten Verhandlungsrunde erzielt.

Die Gespräche gestalteten sich laut Gewerkschaft schwierig. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien angespannt gewesen, erklärte Gewerkschafter Marcel Gilly gegenüber dem ORF Vorarlberg. Dennoch habe man am Ende einen Abschluss erreicht, der als fair und ausgewogen bewertet werde. Ziel sei es gewesen, zumindest die Kaufkraft der Beschäftigten zu sichern und Verschlechterungen zu vermeiden.

Einen erheblichen Einfluss auf die Verhandlungen hatten geplante Einsparungen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Diese hätten die Unsicherheit bei den Trägerorganisationen erhöht und den finanziellen Druck auf die Einrichtungen weiter verstärkt. In einer solchen Situation drohten Einschnitte nicht nur bei den Budgets, sondern auch bei den Arbeitsbedingungen, so die Gewerkschaft. Entsprechend groß war der Fokus darauf, zusätzliche Belastungen für die Beschäftigten abzuwenden.

Erleichtert wurde der Abschluss durch eine Kehrtwende des Landes. Eine zuvor angekündigte Kürzung bei der Indexierung der Tarife im Sozialfonds wurde zurückgenommen. Statt einer nur teilweisen Anpassung sollen die Tarife künftig wieder vollständig an die Inflation gekoppelt sein. Arbeitgebervertreter Walter Schmolly verwies darauf, dass damit sichergestellt sei, dass den Einrichtungen durch den Gehaltsabschluss keine ungedeckten Mehrkosten entstehen.

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aktualisiert: 14.01.2026, 07:00 Uhr
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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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