Beim Steuerausgleich holt man sich heuer durchschnittlich mehr als 1.000 € zurück. Mit der neuen App gelingt das in wenigen Minuten. Jetzt App herunterladen!
Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 25.000 Beschäftigten der österreichischen Elektrizitätsversorgungsunternehmen ist in der dritten Runde am 27. Jänner 2026 eine Einigung erzielt worden. Ab 01. Februar steigen die kollektivvertraglichen Mindestlöhne ebenso wie die Ist-Löhne und die Lehrlingseinkommen um 2,8 Prozent.
Zusätzlich wurde eine einmalige Prämie in Höhe von 400 Euro vereinbart, die mit der Juliabrechnung 2026 zur Auszahlung kommt. Diese Prämie kann auf Basis einer Betriebsvereinbarung alternativ in zwei zusätzliche freie Tage umgewandelt werden.
Auch im Rahmenrecht wurden Verbesserungen beschlossen. Für Beschäftigte, die noch keinen Anspruch auf eine sechste Urlaubswoche haben, werden zusätzliche sogenannte Gesundheitstage eingeführt. Ab dem 40. Lebensjahr oder nach 20 Jahren Dienstzeit steht ein Gesundheitstag zu. Mit Vollendung des 45. und des 50. Lebensjahres erhöht sich der Anspruch jeweils um einen weiteren Tag.
Mindestens 950 Euro mehr Netto pro Jahr
Der neue Mindestlohn beträgt 2.616,03 Euro brutto pro Monat. Jährlich sind das um mindestens 949,65 Euro mehr Netto gegenüber dem Vorjahr. Die Höhe des neuen Netto-Gehalts und einer Gehaltserhöhung kann mit dem Brutto-Netto-Rechner für 2026 auf Finanz.at berechnet werden.
Mit der neuen Steuer-App kann man in wenigen Minuten den Steuerausgleich einreichen und sich die Gutschrift vom Finanzamt zurückholen. Durchschnittlich sind über 1.000 Euro möglich. Jetzt App herunterladen und starten!
Durchbruch in der Sozialwirtschaft: Gehälter steigen ab April 2026
In der fünften Verhandlungsrunde ist in der Nacht auf Dienstag der Durchbruch gelungen: Für die rund 130.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich ("Sozialwirtschaft Österreich") gibt es einen neuen Kollektivvertragsabschluss.
Nach 17 Stunden Verhandlungen einigten sich die Gewerkschaften GPA und vida mit der Arbeitgeberseite auf Gehaltserhöhungen in zwei Stufen: Ab April 2026 steigen Löhne und Gehälter um 2,6 Prozent. Ab Jänner 2027 folgt ein weiteres Plus von mindestens 2,3 Prozent, abhängig von der dann maßgeblichen Inflationsrate.

