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Der nächste Landesenergieversorger senkt seine Preise deutlich. Die Energie Steiermark reduziert mit 01. Juni den Strompreis um 17 Prozent. Der neue Arbeitspreis liegt dann bei 11,4 Cent pro Kilowattstunde netto und gilt einheitlich für alle Kundinnen und Kunden. Mit einem Anbieterwechsel sind aktuell sogar Einsparungen von mehreren Hundert Euro bei Strom und Gas möglich, wie Finanz.at berichtet hat.
Damit folgt auf die Preissenkung im September 2025 - damals ging es um rund ein Viertel nach unten – bereits die nächste Entlastung. Laut Berechnungen des Unternehmens spart ein durchschnittlicher Haushalt damit im Vergleich zu 2025 künftig rund 300 Euro pro Jahr. Ein wesentlicher Unterschied zur letzten Preisanpassung: Aufgrund der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen ist diesmal keine aktive Zustimmung der Kundinnen und Kunden erforderlich. Die Vergünstigung tritt automatisch mit Juni in Kraft.
Der neue Tarif gilt gleichermaßen für rund 300.000 Bestandskunden wie auch für Neukunden. Unterm Strich setzt sich damit der Trend sinkender Strompreise bei mehreren großen Anbietern fort. Für Konsumentinnen und Konsumenten bedeutet das vor allem eines: Wer aktuell noch teure Altverträge hat, sollte die neuen Tarife genau prüfen.
Andere Anbieter senken Preise sogar noch früher
Auch die niederösterreichische EVN senkt mit 01. April 2026 die Strompreise. Wie das Unternehmen am Freitag bekanntgab, wird ein neuer Tarif eingeführt, der für Bestands- wie auch Neukunden gilt und im Schnitt rund zehn Cent netto pro Kilowattstunde beträgt. Zusätzlich ist ein Rabatt für Neuabschlüsse beziehungsweise Tarifwechsel enthalten. Finanz.at hat berichtet.
Im Vergleich zum Tarifstand von April 2025 ergibt sich laut EVN für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden eine Ersparnis von rund 190 Euro. Das entspricht einer Reduktion der jährlichen Stromkosten um etwa 15,5 Prozent.
Auch Österreichs größter Stromerzeuger Verbund senkt ab März die Preise für Haushalte und Gewerbebetriebe massiv. Der Arbeitspreis fällt von derzeit 15,6 Cent auf unter zehn Cent pro Kilowattstunde, wie Verbund-CEO Michael Strugl am Mittwoch beim Klub der Wirtschaftspublizisten ankündigte. Steuern, Abgaben und Netzkosten kommen weiterhin hinzu.
Auch in anderen Bundesländern wird bereits auf Preissenkungen der Landesversorger gepocht – so etwa auch bei der Salzburg AG. Weitere Strompreissenkungen sind im Frühjahr 2026 also durchaus wahrscheinlich.
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