Teuerung: So bekommt man jetzt mehrere Hundert Euro zurück

Die Teuerung hält weiter an. Die ersten Einmalzahlungen als Entlastung werden ab August 2022 ausgezahlt. Mit diesen Tipps kann man in Österreich zusätzlich mehrere Hundert Euro pro Monat einsparen und Geld zurückbekommen.

14.07.2022, 14:22 Uhr von
Finanzielle Hilfe für Unternehmen
Bildquelle: Finanz.at / Finanzielle Hilfe für Unternehmen

Video: Anti-Teuerungspaket 2022

Diese Einmalzahlungen und Entlastungen werden 2022 im Rahmen des Anti-Teuerungspakets noch ausgezahlt.

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Die Teuerung hat Österreich weiterhin fest im Griff. Längst sind nicht mehr nur Haushalte mit niedrigem Einkommen, sondern auch die Mittelschicht von steigenden Strom- und Energiepreisen betroffen. Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs werden ebenfalls teurer.

So kann man zusätzlich zu den geplanten Entlastungen und Einmalzahlungen der Regierung Geld zurückholen und monatlich einige Hundert Euro sparen:

750 Euro vom Finanzamt zurückholen

Wer für das Jahr 2021 noch keinen Lohnsteuerausgleich durchgeführt hat und nicht in die Pflichtveranlagung fällt, für den wird nun die antragslose Veranlagung automatisch durchgeführt. Häufig werden dabei jedoch Unterlagen und Kosten nicht einberechnet, wodurch ArbeitnehmerInnen weniger Geld ausgezahlt bekommen.

Mit dieser kostenlosen Smartphone-App können ArbeitnehmerInnen in wenigen Minuten ihre Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt einreichen. Die App hilft dabei, dass keine relevanten Angaben vergessen werden und holt für seine Nutzer durchschnittlich bis zu 748 Euro an Steuer zurück.

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Reparaturbonus von 200 Euro nutzen

Seit diesem Jahr kann für die Reparatur von Haushaltsgeräten, wie etwa Kaffeemaschinen, TV-Geräte, Smartphones und Notebooks, Wasserkocher, aber auch E-Bikes oder Bohrmaschinen, ein Bonus von 200 Euro beantragt werden. Dabei können auch nicht-elektronische Teile des Geräts eingereicht werden (etwa bei Staubsaugern oder Fahrrädern).

Der Reparaturbonus umfasst pro eingereichtem Bon 50 Prozent der Gesamtkosten bis zu einem Maximalbetrag von 200 Euro. Bei einem Kostenvoranschlag werden bis zu 30 Euro ersetzt.

Spritpreise vergleichen

Von der Teuerung sind besonders die Energie- und Spritpreise massiv betroffen. Ein Liter Diesel oder Benzin etwa kostet seit Monaten deutlich über zwei Euro. Vor dem Tanken sollte daher verglichen werden, an welcher Tankstelle die Spritpreise derzeit am günstigsten sind. Zudem liegen auch je Uhrzeit und Standort der Tankstelle deutlich Preisunterschiede. Einen Spritpreisrechner der e-Control und des Wirtschaftsministeriums für Tankstellen in Österreich findet man hier.

Handy- und Internet-Tarife vergleichen

Für 2023 erwarten Experten der Arbeiterkammer auch deutliche Preisanstiege bei Mobilfunk- und Internet-Tarifen. Bis dahin sollten unnötige Kosten jedoch weiter reduziert werden. Ein Wechsel des Handy- oder Internet-Tarifs kann dabei monatlich Geld einsparen.

Die günstigsten Tarifangebote in Österreich findet man unter anderem auf tarife.at.

Abos und Versicherungen kündigen

Das Reduzieren von Abonnements, wie etwa Streaming-Abos, oder teure Versicherungen kann ebenfalls eine finanzielle Entlastung sein. Nicht zwingend notwendige Versicherungen können gekündigt, andere Angebote verglichen und gewechselt werden. Abos von Netflix, Amazon Prime & Co., die in den letzten Monaten ebenfalls ihre Preise erhöht haben, können reduziert oder gänzlich abbestellt werden. Damit spart man sich pro Monat viel Geld, um gegen die Teuerung mithalten zu können.

Auszahlung von Entlastungen bereits ab August

Die ersten Einmalzahlungen aus dem Anti-Teuerungspaket werden bereits in wenigen Wochen erfolgen. Um die fristgerechte Auszahlung sicherstellen zu können, bittet das Finanzministerium alle Betroffenen um die Überprüfung ihrer Bankdaten.

Information

Alle Einmalzahlungen, die 2022 ausbezahlt werden, findet man hier in einer Übersicht. Die anstehenden Entlastungen des Anti-Teuerungspakets können mit dem Entlastungsrechner auf Finanz.at berechnet werden.

Diese notwendigen Angaben, wie persönliche Daten und IBAN, sollten daher bis 15. Juli 2022 in FinanzOnline überprüft und gegebenfalls aktualisiert werden. Alle Infos zur Frist für die Auszahlungen des Anti-Teuerungspakets findet man hier auf Finanz.at.

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News in Finanzen
Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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