15.11.2019, 11:13 Uhr | von | Wirtschaft

Unruhen im südamerikanischen Land Chile haben zur Folge, dass sich die Währung Peso auf einem Rekordtief befindet.

Rekordtief des Pesos
Bild: pixabay.com / Chronomarchie

In Chile dauern die schweren Unruhen immer noch an. Dies ist ein Grund, dass der Peso gestern Donnerstag im Handel mit dem US-Dollar auf sein Rekordtief gerutscht ist. Zeitweise wurden für einen US-Dollar 808 Peso bezahlt, was noch nie der Fall war. Auch eine Geldspritze der Notenbank in Milliardenhöhe konnte den Währungsfall nicht verhindern oder auffangen.

Am späten Mittwochabend wurde von Seiten der chilenischen Notenbank mitgeteilt, dass dem Land neue Liquidität mit einem Volumen von 4 Milliarden US-Dollar – was umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro ausmacht – in der Landeswährung und in US-Dollar zur Verfügung gestellt werden wird.

Die Währung Chiles hat seit Beginn des Monats November rund 8 % an Wert verloren. Ein Grund hierfür ist die seit Wochen andauernde Protestwelle mit gewaltsamen Ausschreitungen. Von den Demonstranten wird unter anderem eine neue Verfassung verlangt. Von Seiten der Oppositionsparteien wird gemeinsam um eine Versammlung gebeten.

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Richard Baidinger
Email: rb@finanz.at
Redakteur, Ressort Wirtschaft und Finanzen
Experte für Wirtschaft und Finanzen
Redaktion | Kontakt | Wien
Richard Baidinger ist Experte und Redakteur für Bank- und Finanzwirtschaft aus Wien.

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WährungChilePeso

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