Vorsicht bei 'Steuergutschrift': Diese Nachrichten können teuer werden

Seit Wochen häufen sich wieder Nachrichten über vermeintliche Steuergutschriften und ablaufende FinanzOnline-Registrierungen. Dabei ist große Vorsicht geboten. Alle Details findet man hier auf Finanz.at.

19.03.2024, 07:00 Uhr von
FinanzOnline
Bildquelle: finanzonline.bmf.gv.at (Montage) / FinanzOnline
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Mit der neuen App reicht man in wenigen Minuten den Steuerausgleich ein und holt heuer durchschnittlich bis zu 1.000 Euro vom Finanzamt zurück.
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Derzeit werden wieder vermehrt SMS und E-Mail-Nachrichten versendet, die über vermeintlich ablaufende Fristen einer Registrierung in FinanzOnline oder über ein noch nicht abgeholtes Guthaben informieren. Dabei ist wieder große Vorsicht geboten. Bereits seit Monaten nehmen derartige Nachrichten wieder stark zu.

Diese Fake-Nachrichten und Phishing-Versuche gibt es seit Jahren. In letzter Zeit werden die Nachrichten jedoch vielfach auch immer glaubwürdiger. Nicht zuletzt auch durch Online-Tools, wie ChatGPT und Co., können Betrüger ihre Nachrichten noch authentischer erstellen und versenden. Mittlerweile greifen Betrüger sogar auch Telefonanrufe zurück, um so durch Täuschung zu den Kontodaten leichtgläubiger EmpfängerInnen zu kommen.

Der Grund für die Zunahme der Phishing-Versuche in den letzten Wochen ist auch, dass mit Jahresbeginn der Steuerausgleich für das Vorjahr durchgeführt werden kann. Nun warten viele ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen tatsächlich auf ihre ersehnte Steuergutschrift.

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Beispiel einer Phishing-SMS: Ihre Registrierung für die Finanz-Online ID läuft am 20.03.2024 ab. Hier erneuern: xyz.com

Finanz.at hat bereits vor mehrfach über derartige Nachrichten berichtet - zuletzt erst im Januar 2024. Damals wurde EmpfängerInnen eine Rückerstattung von 537,38 Euro versprochen, wenn man die Bankdaten bekannt gibt:

"Liebe Verwandte,

Am Dienstag, den 23. Januar 2024, hatten Sie Anspruch auf eine Rückerstattung von 537,38 € von unserer Seite. Dieser Betrag wurde bereits überwiesen. Allerdings wurde uns mitgeteilt, dass die uns bekannte Kontonummer nicht mehr gültig ist. Für eine erfolgreiche Bearbeitung Ihrer Steuererstattung ist es unbedingt erforderlich, dass die angegebene Kontonummer auf Ihren Namen lautet.

Bitte füllen Sie diesen Antrag aus. Nach Erhalt der Bestätigung wird der Antrag innerhalb einer Woche bearbeitet.

Mit freundlichen Grüßen, FinanzOnline"

Die Links aus diesen Phishing-Nachrichten wurden aus Sicherheitsgründen natürlich entfernt. Das BMF selbst warnt ebenfalls vor derartigen E-Mails und SMS und ruft dazu auf, den Aufforderungen keinesfalls zu folgen.

Wie man Betrugs- und Phishing-Nachrichten erkennen kann

Auch wenn die Phishing- bzw. Betrugsversuche immer besser werden, lässt sich doch recht schnell erkennen, dass es sich nicht um echte Nachrichten von FinanzOnline handelt:

  1. Der Absender der Nachricht ist nicht das Finanzamt (bmf.gv.at oder andere offizielle Domain).
  2. Die Anrede lautet "Liebe Verwandte" oder Ähnliches und enthält nicht den korrekten Namen der EmpfängerInnen.
  3. Das Finanzamt oder andere Institutionen würden niemals den exakten Betrag einer Rückerstattung oder einer offenen Forderung in der E-Mail nennen.
  4. Der hinterlegte Link führt nicht zu einer offiziellen Website, etwa des Finanzministeriums unter bmf.gv.at.
  5. Die Rechtschreibung des E-Mail-Textes ist fehlerhaft.

Anhand dieser Merkmale lässt sich schnell erkennen, dass die Nachricht nicht echt sein kann. Sie sollte daher umgehend gelöscht und keinen Aufforderungen gefolgt werden!

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Mehr Informationen: FinanzOnline

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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