Sparbuch: Diese Banken erhöhen erneut ihre Zinsen

Nach der Leitzins-Erhöhung der EZB auf 3,5 Prozent steigen die Kreditzinsen in Österreich deutlich schneller als die Sparzinsen. Dennoch erhöhen heimische Banken auch die Zinsen auf Tagesgeld- und Festgeldkonten stetig. Diese Banken in Österreich heben nun erneut ihre Zinsen aufs Sparbuch an und machen es wieder deutlich attraktiver. Alle Details findet man hier auf Finanz.at.

13.04.2023, 09:27 Uhr von
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Bildquelle: Finanz.at / Geld sparen

Die EZB hat erst Mitte März zum bereits sechsten Mal seit Beginn der Teuerungsphase Mitte letzten Jahres den Leitzins für die Eurozone auf zuletzt 3,5 Prozent angehoben. Das bedeutet hierzulande vor allem steigende Zinsen für Endkunden - wobei die Kreditzinsen deutlich schneller steigen als Sparzinsen.

Doch auch die Zinsen für das Tagesgeld- und Festgeldkonten steigen stetig. Anfang April haben Banken in Österreich erneut ihre Zinsen für Sparbücher angehoben. Viele Banken bieten bereits wieder attraktive Neukunden-Zinssätze von bis zu 2,35 Prozent. Wobei die "Angebote der heimischen Banken teilweise höchst unterschiedlich sind", wie der Zins-Report der AK Oberösterreich berichtet.

Bis zu 2,35 Prozent Zinsen aufs Sparbuch

Die Neukunden-Zinsangebote gelten in der Regel zwar nur für eine begrenzte Dauer, liegen jedoch deutlich über den Zinsen für Bestandskunden. Voraussetzung ist dafür eine bestimmte Einlage auf das Tagesgeldkonto bzw. Sparbuch. Das Kapital ist bei diesen Produkten jedoch jederzeit sofort verfügbar. Ein- und Auszahlungen können online oder in der Bankfiliale jederzeit durchgeführt werden.

Festgeldkonten für Neukunden besonders attraktiv

Auch ausländische Direkt-Banken expandieren immer stärker nach Österreich. So lockt etwa die estnische Bigbank (2,00 Prozent) oder die spanische Santander Consumer Bank (2,35 Prozent) mit den derzeit höchsten Sparzinsen auf ihre Tagesgeld-Angebote. Bei Festgeld-Produkten liegen die Zinssätze sogar bei 3,50 Prozent.

Bei sogenannten Festgeldkonten sind die Zinsen abhängig der Bindungsdauer höher. So können es bei einer Bindung von mindestens drei Jahren und einer Mindesteinlage von 1.000 Euro sogar bis zu drei Prozent Zinsen sein. Vorzeitige Behebungen können zu einer Zinsreduktion oder -Rückzahlung führen. Bis 100.000 Euro greift bei diesen Produkten zudem die Einlagensicherung.

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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