Neuer Ökobonus soll niedrige Einkommen entlasten

Die stark verteuerten Lebensmittelpreise und Energiekosten bringen immer mehr Haushalte in finanzielle Bedrängnis. Vor allem niedrige Einkommen können sich das Leben oft nicht mehr leisten und sind akut armutsgefährdet. Ein neuer Ökobonus soll diese Bevölkerungsgruppen nun entlasten. Alle Details findet man auf Finanz.at.

16.05.2023, 07:30 Uhr von
Geldbörse
Bildquelle: Finanz.at / Geldbörse
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Die Rekord- Inflation hält Österreich weiter im Würgegriff. Viele Menschen können sich die selbst die Güter und Lebensmittel des täglichen Bedarfs nicht mehr leisten. Auch die viel zu hohen Energie- und Stromkosten belasten immer mehr Haushalte finanziell schwer. Besonders niedrige Einkommen sind davon massiv betroffen und armutsgefährdet.

Laut Armutskonferenz würden einkommensschwache Haushalte das Klima deutlich weniger belasten als Besserverdiener. Dennoch leiden sie am meisten unter den Folgen des Klimawandels und der Umweltverschmutzung. Bei Menschen mit geringem Einkommen nehmen die Kosten für Wohnen, Energie und Lebensmittel einen viel größeren Anteil am Haushaltsbudget ein. Das sind eben jene Kosten, die am stärksten von der Rekordinflation betroffen sind.

Neuer Ökobonus soll niedrige Einkommen entlasten

Daher fordert die Armutskonferenz nun die Belastung für einkommensschwächere Haushalte zu reduzieren. Dies soll durch die Einführung eines einkommensabhängigen Ökobonus geschehen, wie das Netzwerk aus über 40 sozialen Organisationen fordert. Der Betrag sollte sozial-gestaffelt sein und in Kombination mit dem Heizkostenzuschuss und einem Kinderzuschlag für einkommensschwache Haushalte ausbezahlt werden.

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Nach Berechnungen der Armutskonferenz solle es damit möglich sein, die Armutsgefährdung der in Österreich betroffenen Haushalte um bis zu 28 Prozent verringern zu können.

Neue Maßnahmen für Familien angekündigt

Noch in dieser Woche sollen neue Maßnahmen zur Entlastung von Familien mit Kindern präsentiert werden. Das Ziel sei es, Kinderarmut zu bekämpfen, wie die Bundesregierung am Freitag mitteilt. Derzeit sind Experten in den Ministerien mit der Ausarbeitung von neuen Entlastungen gegen die Teuerung beauftragt. Im Laufe der Woche sollen die Ergebnisse vorgestellt werden.

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Mehr Treffsicherheit bei Entlastungen gefordert

Experten, wie WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr, treten schon länger für eine bessere Treffsicherheit der Entlastungsmaßnahmen ein. Man müsse diese vor allem einkommensabhängig gestalten. Am Sonntag sprach er sich im Krone-Interview etwa auch dafür aus, das Arbeitslosengeld und die Sozialhilfe "teuerungsfest" zu machen und endlich zu erhöhen. Erst in der vergangenen Woche erteilte die Bundesregierung - allen voran Bundeskanzler Nehammer im ORF-Interview (ZIB2) - diesem Vorschlag eine Absage.

Eine Studie des Sozialministeriums sieht es ebenfalls als notwendig an, die Treffsicherheit von Entlastungen und klimabezogenen Förderungen durch eine Staffelung nach Einkommen zu verbessern.

Ob der neue Ökobonus tatsächlich ausgearbeitet und letztlich in Kraft treten wird, ist unklar. Neue Maßnahmen wurden für Ende dieser Woche angekündigt.

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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