Teure Benzin- & Dieselpreise - Karte zeigt aktuell günstigste Tankstellen

Die rasant steigenden Energie- und Spritpreise aufgrund des Nahost-Konflikts bereits auch hierzulande vielen Menschen große finanzielle Sorgen. Die Angst vor einer neuen Teuerungswelle wächst. Nun sollen rasch Entlastungen kommen. Wie man derzeit die günstigste Tankstelle finden kann und welche Maßnahmen geplant sind, findet man hier auf Finanz.at.

10.03.2026, 09:50 Uhr von
Tankstelle
Bildquelle: Canva / Finanz.at (Montage) / Tankstelle

Beim Steuerausgleich holt man sich heuer durchschnittlich mehr als 1.000 € zurück. Mit der neuen App gelingt das in wenigen Minuten. Jetzt App herunterladen!

Rund die Hälfte der Kosten an der Tankstelle kassiert der Staat durch die Mineralölsteuer, die CO2-Bepreisung und die Umsatzsteuer. Hier liegen wohl auch die größten Entlastungshebel. Gleichzeitig liegt ein Preisdeckel auf Benzin und Diesel auf dem Tisch.

Bei Dieselpreisen von mehr 2,0 Euro pro Liter und Benzinpreisen in ähnlicher Höhe - Tendenz steigend - wächst der Druck auf die Bundesregierung nach rechtzeitigen Entlastungsmaßnahmen. Eine neuerliche Teuerungsspirale insbesondere aufgrund der hohen Energiepreise soll um jeden Preis verhindert werden.

So findet man die günstigsten Spritpreise

Der Online-Spritpreisrechner bzw. die Karte der E-Control zeigen anhand der Postleitzahl, wo man aktuell die günstigsten Preise für Diesel und Benzin findet. Dabei werden tagesaktuell die Spritpreise aus der Preisdatenbank der Tankstellen geliefert. Ausgewählt wird dabei zwischen Diesel, Super95 und CNG Erdgas.

Steuersenkung und weitere Entlastungen werden diskutiert

Nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten sind Benzin und Diesel innerhalb einer Woche um rund 20 Prozent teurer geworden. Nach einer kurzen Stabilisierung am Wochenende zogen die Preise am Montag erneut an. Zudem rechnen ExpertInnen der EZB auch mit einer neuerlich rasant steigenden Inflation innerhalb der Eurozone, wenn der aktuelle Konflikt länger andauern sollte. Die Energiepreise waren auch zuletzt der Haupttreiber der Teuerungsrate in Europa. In Wien laufen daher Gespräche über mögliche Eingriffe in den Treibstoffmarkt.

Eine Option ist die Senkung der Mineralölsteuer. Diese Forderung kam zuletzt unter anderem von der Freiheitliche Partei Österreichs sowie von Vertretern der niederösterreichischen Österreichische Volkspartei.

Der Staat kassiert derzeit einen großen Teil des Spritpreises über Steuern. Auf einen Liter Diesel entfallen rund 39,7 Cent Mineralölsteuer, bei Benzin sind es 48,2 Cent. Zusätzlich gibt es seit 2022 eine CO?-Bepreisung von etwa 12,5 Cent pro Liter. Darüber hinaus fällt noch die Umsatzsteuer von 20 Prozent auf den Nettopreis an.

Nach Berechnungen des ÖAMTC würde eine Senkung der Mineralölsteuer relativ schnell wirken. Allerdings wäre sie teuer: Ein Cent weniger Steuer auf Benzin und Diesel würde den Staat rund 100 Millionen Euro kosten.

Ein Teil dieser Kosten würde durch höhere Einnahmen bei der Umsatzsteuer ausgeglichen. Bleiben die Spritpreise auf dem derzeitigen Niveau, könnten laut ÖAMTC sogar rund 250 Millionen Euro zusätzliche Umsatzsteuer-Einnahmen entstehen.

Kritiker sehen dennoch mehrere Probleme. Auch ausländische Autofahrer, die in Österreich tanken, würden profitieren. Außerdem sparen Vielfahrer mit großen Fahrzeugen deutlich mehr als Haushalte mit geringem Verbrauch – was sowohl sozialpolitisch als auch klimapolitisch umstritten ist.

Spritpreisbremse als zweite Option

Deshalb wird innerhalb der Regierung auch eine andere Maßnahme diskutiert: eine Preisobergrenze für Benzin und Diesel. Diese könnte die Margen der Mineralölkonzerne begrenzen und extreme Preissprünge verhindern.

Vizekanzler Andreas Babler sprach sich am Montag für eine solche Spritpreisbremse aus. Unterstützung kommt auch vom Österreichischer Gewerkschaftsbund und der Arbeiterkammer. Babler argumentiert, dass der Staat stärker eingreifen müsse, damit sich extreme Preisschocks wie in der Vergangenheit nicht wiederholen.

Welche Maßnahme tatsächlich umgesetzt wird, ist derzeit offen. Klar ist jedoch: Die rasanten Preissprünge bei Energie erhöhen den politischen Druck, rasch für Entlastung zu sorgen.

Jetzt Steuerausgleich per App in wenigen Minuten erstellen und durchschnittlich 1.000 Euro vom Finanzamt zurückholen!
Tipp
Depot, Sparpläne & Co. mit 3,00 % Zinsen p.a.
Trade Republic
Trade Republic
Geldanlage
0,00 Euro
Trade Republic ist die bessere Art zu investieren, zu bezahlen und zu sparen. Dein kostenloses Girokonto mit 3,00 % p.a. Zinsen, unbegrenzt. Beginne einfach und sicher zu investieren schon ab 1€. Über 8 Millionen Kunden vertrauen darauf.

Steuerausgleich in wenigen Minuten erstellen!
Mit der neuen Steuer-App holen sich ArbeitnehmerInnen in nur wenigen Minuten ihr Geld vom Finanzamt zurück.
4,6 / 5
aktualisiert: 10.03.2026, 09:50 Uhr
News in Finanzen

Mehr Informationen: Spritpreis

Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
Finanz.at folgen!
Keine News mehr verpassen und Finanz.at auf Google News folgen:
Buchhaltungssoftware
Kostenlos Rechnungen, Angebote und mehr erstellen mit der Software von Finanz.at!
Disclaimer (Produktplatzierungen & Werbung)

Viele oder alle der hier vorgestellten Produkte stammen von unseren Partnern, die uns entschädigen. Dies kann Einfluss darauf haben, über welche Produkte wir schreiben und wo und wie das Produkt auf einer Seite erscheint. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf unsere Bewertungen. Unsere Meinung ist unsere eigene.

Kostenlose News und Tipps!
Erhalte aktuelle News und Finanz-Tipps monatlich per E-Mail!
Schlagwörter:
Spritpreise
Gas
Dieselpreise
Benzinpreise
Mehr Schlagzeilen