Erhöhte SV-Rückerstattung - Bis zu 1.250 Euro jetzt möglich

Jene Beschäftigten und PensionistInnen, die aufgrund ihres Einkommens sehr wenig oder gar keine Lohnsteuer bezahlen, können heuer von einer erhöhten SV-Rückerstattung profitieren. Dabei sind bis zu 1.250 Euro möglich. Alle Details findet man hier auf Finanz.at.

26.06.2024, 08:30 Uhr von
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Bildquelle: Canva / Euro
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Mit der neuen App reicht man in wenigen Minuten den Steuerausgleich ein und holt heuer durchschnittlich bis zu 1.000 Euro vom Finanzamt zurück.
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Viele ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen haben heuer bereits ihren Lohnsteuerausgleich erledigt und die Steuergutschrift ausgezahlt bekommen. Heuer profitiert man dabei durch die erhöhten Absetzbarkeiten und die Valorisierung noch mehr als in den Vorjahren.

Doch auch wer keine oder nur sehr wenig Lohnsteuer bezahlt, kann beim Steuerausgleich profitieren. Bis zu 1.250 Euro pro Person als direkte Auszahlung sind möglich. Wie das geht, findet man hier auf Finanz.at erklärt.

Bereits in wenigen Tagen werden die antragslosen Arbeitnehmerveranlagungen für alljene Personen gestartet, die bisher keinen eigenen Antrag für das Jahr 2023 eingereicht haben. Dabei drohen durchschnittlich bis zu 500 Euro geringere Auszahlungen, wie Finanz.at exklusiv und zuerst berichtet hat.

Wer so wenig verdient, dass er keine oder nur sehr wenig Lohnsteuer bzw. Einkommensteuer bezahlt, kann dennoch von der Arbeitnehmerveranlagung profitieren. Hierbei sind auch heuer wieder Hunderte Euro an sogenannter Negativsteuer möglich. Diese "Negativsteuer" ist eine sogenannte Sozialversicherungserstattung und damit eine Gutschrift für eben jene ArbeitnehmerInnen, die aufgrund der geringen Steuerlast keine Steuerrückerstattung erhalten.

So werden etwa im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung (Lohnsteuerausgleich) der Alleinverdienerabsetzbetrag und der Alleinerzieherabsetzbetrag bei einer errechneten Einkommensteuer unter 0 Euro direkt vom Finanzamt aufs Konto ausgezahlt.

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Kindermehrbetrag bringt 550 Euro pro Kind

Kann man aufgrund eines zu niedrigen Einkommens nicht vom Familienbonus Plus profitieren, so hat man unter bestimmten Voraussetzungen aber Anspruch auf den Kindermehrbetrag. Dieser bringt 550 Euro pro Kind als Negativsteuer für das Jahr 2023. Dieser steht zu, wenn man an mindestens 30 Tagen steuerpflichtige aktive Einkünfte erzielt hat und ein Anspruch auf den Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag besteht.

Bei geringer Steuerlast wird die Differenz aus dem beanspruchten Familienbonus und der Höhe des Kindermehrbetrags ausgezahlt, sofern der Familienbonus die Einkommensteuer auf 0 Euro reduziert hat.

Mit der neuen Steuer-App kann man auch heuer wieder binnen weniger Minuten den Steuerausgleich bequem vom Smartphone aus erledigen und sich sein Geld vom Finanzamt zurückholen.

Bis zu 1.250 Euro für das Jahr 2023 möglich

Für das Veranlagungsjahr 2023 ergeben sich damit Höchstwerte von 55 Prozent bzw. 1.105 Euro an SV-Rückerstattungen. Besteht auch ein Anspruch auf die Pendlerpauschale, so erhöht sich der Betrag auf maximal 1.250 Euro. PensionistInnen stehen 80 Prozent bzw. 579 Euro an SV-Rückerstattung zu.

Für das Jahr 2024 werden diese Werte abermals valorisiert und damit erhöht. Auch der Kindermehrbetrag steigt von 550 auf 700 Euro an. ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen mit niedrigen Einkünften und damit nur geringer oder gar keiner Steuerlast können also auch vom Steuerausgleich profitieren und sich teilweise ihre Sozialversicherungsbeiträge rückerstatten lassen.

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Mehr Informationen: Negativsteuer

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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