Ab März: Neue Entlastung für Wohnkosten und höhere Beihilfen

Neue Entlastungenmaßnahmen gegen die Teuerung gibt es bereits in vielen Bundesländern. Menschen mit geringem Einkommen sollen ab März nun zusätzlich gegen die hohen Wohnkosten entlastet werden. Dazu wird die Wohnbeihilfe um 150 Prozent erhöht, manche Haushalte bekommen hunderte Euro mehr pro Monat. Alle Details findet man jetzt auf Finanz.at.

11.02.2024, 07:15 Uhr von
Miete
Bildquelle: Finanz.at / Miete
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Die Kosten für Wohnen, Energie und alltägliche Lebensmittel sind in Österreich weiterhin hoch und für viele Haushalte seit zwei Jahren eine massive finanzielle Belastung. Aus diesem Grund werden ab März neue Beihilfe eingeführt und bestehende Entlastungen erhöht. Diese könnten monatlich bis zu 120 Euro mehr pro Haushalt bringen.

Wie berichtet Finanz.at bereits berichtet hat, werden in Wien die Mietbeihilfe erhöht und die Wohnbeihilfe Neu aufgelegt werden. Ab 01. März 2024 sind die neuen Förderungen und Zuschüsse beantragbar. Diese können bei der MA50 eingebracht werden.

Durch die Änderung bei Miet- und Wohnbeihilfe wird der Kreis der Anspruchsberechtigten ausgeweitet. Zudem erhalten alle, die bereits bisher eine Mietbeihilfe erhalten haben, eine erhöhte Wohnkostenunterstützung. Laut Stadt Wien kann der Bezug etwa für Alleinstehende Personen mit Kindern um bis zu 120 Prozent ansteigen. Im Durchschnitt erhalten können niedrige Einkommen hunderte Euro mehr pro Monat erhalten.

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Mietbiehilfe steigt deutlich an

Durch eine Anpassung der Einkommensgrenzen für den Anspruch auf die Beihilfe sollen zukünftig mehr Menschen davon profitieren. Auch die Höhe der Auszahlungsbeträge wird ansteigen. Grund dafür ist der Umstieg auf eine neue Berechnungsgrundlage. Ab 2024 gilt demnach die Höhe der Bruttomiete statt der bisherigen Nettomiete als Grundlage. Das erfolgt über die Anrechnung einer Betriebskostenpauschale. Für die Einkommengrenze werden das 13. und 14. Gehalt bzw. Sonderzahlungen nicht mehr berücksichtigt.

Ein Antrag ist ab 01. März 2024 bei der MA50 möglich. Auch für aktuelle BezieherInnen der Wohnbeihilfe ist ein Umstieg auf die Wohnbeihilfe Neu in Wien möglich. 47.000 Kinder leben in Familien, die Mindestsicherung beziehen, berichtet Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Mit diesen Maßnahmen gehe man als Stadt Wien also aktiv gegen die Kinderarmut in Österreich vor.

150 Prozent mehr Wohnbeihilfe

Das Budget für die Wohnbeihilfe steigt von bisher 60 auf über 150 Millionen Euro pro Jahr an. Durch das neue Berechnungsmodell und die Ausweitung des Bezieherkreises steigt die Beihilfe pro Haushalt durchschnittlich um mehr als 120 Euro pro Monat.

Gleichzeitig wird auch die "Wohnungssicherung Plus" bis Ende Juni 2024 verlängert, um bei Mietrückständen von Wienerinnen und Wiener zu helfen und somit Delogierungen zu verhindern.

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Daniel Herndler
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Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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