21.09.2020, 09:00 Uhr | von | Finanzen
Smart Home und Strom sparen: alle Tipps und Tricks!
Bildquelle: pixabay.com | Smart Home

Viele Menschen schrecken noch vor der Einführung einer Hausautomatisierung zurück, weil sie diese mit hohen Kosten verbinden. Die Einrichtung des Smart Homes hat sicherlich ihren Preis, jedoch können sich die Kosten mit der Zeit amortisieren. Schließlich gehört das Stromsparen zu den hauptsächlichen Vorteilen, die immer wieder im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge genannt werden. Dies schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Die Emissionen sinken und der eigene ökologische Fußabdruck verringert sich. Wie sich konkret Strom mit dem Smart Home sparen lässt, das wird Gegenstand in diesem Ratgeber sein.

Intelligente Heizsysteme heizen nur noch nach Bedarf

Rund 80 % der Stromkosten entfallen allein auf die Heizkosten. Für Abhilfe sorgt die smarte Heizungssteuerung. Systeme für die intelligente Heizung gibt es auf dem Markt bereits viele. In diesem Punkt liefern sich die Anbieter einen spannenden Wettbewerb um die besten Ideen. Die intelligente Heizung funktioniert über Funk oder WLAN. Sie lässt sich meist über einen Wochenplan einstellen, wobei jeder einzelne Tag natürlich individualisiert werden kann. Manche Systeme verfügen sogar über einen selbstlernenden Algorithmus, sodass die Heizung lernt, sich allmählich den Gepflogenheiten der Bewohner anzupassen.

Auf diese Weise lässt sich die Heizung nach Belieben rauf- und runterregulieren und die Heizenergie zielführender nutzen. Weitere Vorteile der Smart Heizung ergeben sich durch die wechselseitige Vernetzung aller Endgeräte im Smart Home. Beliebt ist die Reaktion der Heizung auf offene Fenster, sodass sie in diesem Fall automatisch ihre Wärmeabgabe drosselt. Manche Heizsysteme sind bereits an die Wettervorhersage gekoppelt und heizen proaktiv im Sinne der perfekten Raumtemperatur ohne Energieverschwendung.

Mehr Informationen zum Thema Smart Home und Heizung findet man unter anderem auf Homeandsmart.de.

Intelligentes Licht ist sparsames Licht

Auch das Licht muss nicht immer unnötig brennen. Viele Bewohner vergessen das Licht wieder auszumachen, wenn sie das Zimmer verlassen haben. Das Licht brennt dann stundenlang, ohne dass dieses benötigt wird. Hier helfen Lichtsensoren mit Timer weiter, sodass sich das Licht nach kurzer Zeit von selbst wieder ausschaltet, wenn niemand mehr im Raum ist. Des Weiteren lässt sich smartes Licht wunderbar dimmen und mit dem Sonnenlicht vernetzen. Das heißt, dass die Lampen einer Smart Home Beleuchtung die natürliche Tageshelligkeit registrieren und nur noch so viel Licht abgeben wie unbedingt nötig. Andere Einspareffekte sind durch manche der beliebten Lichtszenarien zu erzielen. Effektiv ist hier vor allem das Szenario: „gemütlicher Fernsehabend“. In diesem Fall wird für das Heimkino nur noch gedämpftes Licht verwendet, was für eine heimelige Atmosphäre sorgt und die Kosten senkt.

Was nutzt der Smart Meter?

Intelligente Stromzähler können mehr als nur den Gesamtstromverbrauch im Jahr ermitteln. Mit Smart Metering ist es vielmehr möglich, den Stromverbrauch für jedes einzelne Endgerät zu erfassen und dies sogar aufgeschlüsselt nach der Tageszeit. Dies hilft dabei, Stromfresser zu identifizieren, gezielte Maßnahmen für einen sparsameren Stromverbrauch zu ergreifen und zu einem bewussten Energie-Management befähigt zu werden. Mehr noch, viele Anwender lassen bereits die Kommunikation mit dem Energiebetreiber zu. Dieser erfährt auf diese Weise vom individuellen Stromverbrauch und kann daraufhin maßgeschneiderte Tarife bieten.

Alles im Griff mit dem Zentralschalter

Die Implementierung des Stand-by-Modus für Geräte mit hohem Stromverbrauch war ein Meilenstein für den angestrebten nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen. Doch auch diese Stellschraube lässt sich weiter optimieren. Möglich wird dies durch den Zentralschalter, mit dem man jedes einzelne Haushaltsgerät ein- und ausstellen kann. Dadurch lässt sich bereits vom Smartphone aus mit einer entsprechenden App jedes überflüssige Gerät vom Stromnetz nehmen und die Geräte können gänzlich ausgeschaltet werden, womit sie nicht einmal mehr den Stromverbrauch aufweisen, der trotz Stand-by immer noch vorhanden ist.

Auch an der Sicherheit kann man sparen

Wer sein Haus effektiv durch eine Kameraüberwachung schützen möchte, litt zuvor unter sündhaft teuren Stromkosten, denn die Kamera lief rund um die Uhr. Bei einer smarten Kameraüberwachung ist dies hingegen anders. Sobald die Kamera an Bewegungs- und Berührungssensoren an den neuralgischen Punkten gekoppelt ist, schaltet sie sich nur dann ein, wenn wirklich Gefahr droht.

Mehr Informationen: Stromanbieter

Daniel Herndler
Email: dh@finanz.at
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Experte für Finanzen, Steuern, Wirtschaft, Arbeitnehmer
Redaktion | Kontakt | Twitter: @DanielHerndler | Salzburg
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.

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