Vorsicht vor E-Mail der Hausbank - Diese Nachricht solltest du löschen

Tausende Menschen in Österreich erhalten seit Tagen E-Mails vom vermeintlichen Kundenservice ihrer Hausbank mit der Androhung einer Kontosperre. Dabei sollte man große Vorsicht walten lassen. Was es damit auf sich hat, findet man hier auf Finanz.at.

24.04.2023, 10:30 Uhr von
Betrugs-Mails
Bildquelle: Finanz.at (Montage) / Betrugs-Mails
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Tausende Bürgerinnen und Bürger erhalten derzeit E-Mails vom vermeintlichen Kundenservice ihrer Bank. Darin wird eine Kontosperre angedroht, sofern man nicht den Aufforderungen der E-Mail-Nachricht Folge leistet. Doch Vorsicht! Diese E-Mails können teuer werden und sollte man daher sofort löschen.

Betrüger wollen Bankdaten stehlen

Konkret heißt es in diesen E-Mails:

"Lieber Kunde,

Ihr Konto wird bald gesperrt, bitte aktualisieren Sie Ihre Kontoinformationen.
Um sicherzustellen, dass Sie der rechtmäßige Eigentümer des Kontos sind, müssen Sie Ihre Kontoinformationen noch einmal überprüfen. Falls noch nicht geschehen, müssen wir Ihr Online-Banking auf unbestimmte Zeit sperren, da es möglicherweise für betrügerische Zwecke verwendet wurde. Um Ihre Informationen zu aktualisieren, folgen Sie bitte der Schaltfläche unten:

hausbanking Login

Mit freundlichen Grüßen Die Abteilung für Online-Dienste."

Der "hausbank Login" wird mit einer unbekannten Webseite verlinkt (Link von der Redaktion entfernt!). Darin werden vertrauliche Daten abgefragt, um an die Bankdaten oder weitere sensible Informationen der EmpfängerInnen zu gelangen. Absender ist unter anderem die Mailadresse "[email protected]" mit dem Namen "Kundenservice".

Alleine anhand der E-Mail-Adresse kann man erkennen, dass es sich hierbei um keine echten Nachrichten einer heimischen Bank handelt. Die Domainendung .vn ist die länderspezifische Top-Level-Domain von Vietnam. Diese Nachrichten sollten daher umgehend gelöscht werden!

Betrugs-Mails vom Kundenservice der Hausbank
Betrugs-Mails vom "Kundenservice" der Hausbank

Betrügerische E-Mails vom "Finanzamt"

Bereits zu Jahresbeginn wurden vermehrt Betrugs-Mails des BMF an hundertausende Österreicherinnen und Österreicher mit vermeintlichen Steuerrückerstattungen und Pfändungen durch das Finanzamt versendet. Finanz.at hat berichtet. Der Betreff lautete damals "Letzte Warnung! Ihre Steuerrückerstattung ist fertig". Diese Phishing-E-Mails sorgten in Österreich für Aufruhr, da auch hiermit versucht wurde an sensible, persönliche Daten der BürgerInnen zu kommen.

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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