Die Normverbrauchsabgabe (NoVA) wird bei erstmaliger Zulassung eines Fahrzeugs (Motorrad, PKW, Kombi) in Österreich fällig.

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NoVA-Rechner

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NoVA berechnen:

Für PKW / Kombi:

Der Steuersatz für die Zulassung eines PKW oder Kombi wird wie folgt berechnet:

(CO2-Emissionen in Gramm pro Kilometer (g/km) - 90) : 5 = Steuersatz

Der maximale Steuersatz in Österreich beträgt hierbei 32%. Übersteigen die CO2-Emissionen 250 g/km, wird für jedes weitere Gramm 20 Euro zusätzlich berechnet. Der Steuersatz wird dem Nettowert des Fahrzeugs (ohne Mehrwertsteuer und NoVA) addiert. Danach werden einmalig 300 Euro abgezogen.

Für Motorräder:

Der Steuersatz für die Zulassung eines PKW oder Kombi wird wie folgt berechnet:

(Hubraum in Kubikzentimeter (ccm oder cm³) - 100) * 0,02 = Steuersatz

Maximal beträgt der Steuersatz für Motorräder 20%. Diese werden ebenfalls dem Nettowert des Motorrads (ohne MwSt. und NoVA) addiert. Ist der Hubraum des Fahrzeugs geringer als 125 ccm, beträgt der Steuersatz 0%.

Das sollten Sie über die NoVA wissen:

Die Normverbrauchsabgabe, auch NoVA genannt muss bei der erstmaligen Zulassung eines Fahrzeuges bezahlt werden. Diese einmalige Abgabe soll die Kosten der CO2 Emissionen durch das Fahrzeug decken. Nicht nur für einen PKW, sondern auch für Krafträder muss die NoVA bezahlt werden.

Durch die Tatsache, dass der Kauf eines Neuwagens meist keine alltägliche Tätigkeit ist, herrscht oft Verwirrung darüber wie genau die NoVA eigentlich bezahlt wird und wie hoch sie ausfällt.

Auch die Ausnahmen, wann sie nicht beglichen werden muss, sind häufig unbekannt.

Damit die finanzielle Planung des neuen Fahrzeuges besser verlaufen kann, soll im Folgenden aufgeklärt werden, was es mit der Normverbrauchsabgabe eigentlich auf sich hat und was es dabei zu beachten gilt.

Wann ist die NoVA zu bezahlen?

Wenn ein neuer PKW oder Kraftrad gekauft wird und in Österreich zugelassen wird, muss die NoVA bezahlt werden. Wenn von PKWs gesprochen wird, sind damit auch Kombis gemeint. Besonders wichtig ist, dass beachtet wird, dass es sich nicht um die erste Zulassung des Fahrzeugs allgemein, sondern speziell in Österreich handelt. Somit fällt die NoVA auch an, wenn ein Gebrauchtfahrzeug nach Österreich gemacht wird und dort zum ersten mal zugelassen wird.

Eine Ausnahme von dieser Regelung besteht nur, wenn es sich bei dem Fahrzeug um ein ehemaliges Diplomaten-, Fahrschul-, oder Vorführfahrzeug handelt. Ebenso muss die NoVA nicht für ehemalige Taxen, Gäste- oder Mietwagen entrichtet werden.

Wann entfällt die Normverbrauchsabgabe?

Es gibt darüber hinaus auch Fälle, in welchen die NoVA nicht bezahlt werden muss. Das ist beispielsweise der Fall, wenn es sich um einen Anhänger handelt. Denn dies ist kein Fahrzeug. Besonders für Wohnwägen wird diese Ausnahme genutzt, da er keinen eigenen Co2 Ausstoß verursacht. Auch elektrisch betriebene Fahrzeuge sind aus dem gleichen Grund von der NoVA entbunden. Bei einem Hybridfahrzeug ist dies allerdings nicht der Fall.

Oldtimer verursachen zwar einen CO2 Ausstoß, sind jedoch dennoch von der NoVA befreit. Es muss sich dabei jedoch um ein Fahrzeug handeln, das älter als 30 Jahre ist. Außerdem darf dieser Typ oder dieses Modell aktuell nicht mehr hergestellt werden. Ebensowenig dürfen größere Veränderungen an dem Fahrzeug vorgenommen worden sein.

Der Kauf eines Neufahrzeuges in Österreich

Häufig wird angenommen, dass wenn ein neues Fahrzeug gekauft wird, müsse die NoVA bei der Zulassung noch beglichen werden. Dabei handelt es sich jedoch um einen Irrtum. Die NoVA ist im Kaufpreis bereits enthalten und wird von dem Händler beglichen. Er führt die entsprechende Summe direkt an das Finanzamt ab.

Die Rückvergütung der NoVA

Die NoVA kann zurückvergütet werden. Das ist immer dann möglich, wenn das Fahrzeug ins Ausland verkauft wird. Schließlich wird es in diesem Fall keine CO2 Emissionen im Land Österreich mehr verursachen. Dafür müssen allerdings noch weitere Voraussetzungen erfüllt werden, über die es sich im Einzelfall zu informieren gilt. Beispielsweise muss es sich um einen privaten Verkauf handeln. Dass dieser auch tatsächlich in ein anderes Land erfolgt ist, muss natürlich schriftlich nachgewiesen werden. Wenn alle bestehenden Voraussetzungen jedoch erfüllt sind, kann die Rückvergütung durchgeführt werden.