Zuschuss wird halbiert: Strompreisbremse sinkt ab Juli für alle

Der Stromkostenzuschuss wurde erst kürzlich bis Jahresende 2024 verlängert. Nun ist aber fix: Ab Juli wird die Höhe halbiert. Die maximale Höhe sinkt von 30 auf 15 Cent pro Kilowattstunde. Grund sind die niedrigen Strompreise. Ein Anbieterwechsel kann daher jetzt von Vorteil sein. Alle Details dazu findet man hier auf Finanz.at.

24.01.2024, 13:47 Uhr von
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Zuletzt wurde aufgrund der sinkenden Strompreise seit Jahresende viel über die Höhe des Stromkostenzuschuss diskutiert. Letztlich wurde sie noch bis 31. Dezember 2024 verlängert, nachdem sie zuvor im Juni auslaufen sollte. Nun ist jedoch fix: Die Höhe der Subvention sinkt ab 01. Juli 2024 von derzeit bis zu 30 Cent pro Kilowattstunde auf maximal 15 Cent.

Bis zu einem Stromverbrauch von 2.900 kWh pro Jahr erhält man bisher einen Zuschuss von bis zu 30 Cent pro kWh. Das bedeutet, dass man bis zu einem Preis von 40 Cent nur 10 Cent selbst bezahlen muss. Steigen die Kosten über diesen Betrag, so ist der Rest ebenfalls vom Verbraucher selbst zu entrichten.

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Nun wird jedoch der Zuschuss auf maximal 15 Cent begrenzt. Das bedeutet, dass bei einem Strompreis von 40 Cent pro kWh ab Juli insgesamt 25 Cent selbst zu bezahlen sind. Haushalte mit mehr als drei Personen erhalten zudem einen weiteren Zuschuss von 52,50 Euro jährlich pro Person.

Aufgrund der niedrigen Strompreise kann auch ein Anbieterwechsel aktuell von großem Vorteil sein. Laut Berechnung des E-Control-Preisvergleichs sind bei Stromkunden Ersparnisse von bis zu 1.200 Euro pro Jahr möglich.

Strompreise sinken auf niedriges Niveau

Der Grund dafür ist, dass die Großmarktpreise insgesamt sinken und bereits wieder auf Vorkrisenniveau liegen, wie die E-Control kürzlich bekanntgab. Eine Reduktion des Stromkostenzuschuss soll auch dafür sorgen, dass Energieanbieter die Preise weiter senken und nicht auf einem Niveau von 40 Cent pro Kilowattstunde (für eine maximale staatliche Förderung) stehen bleiben.

"Das sollte die Strompreisbremse einerseits für das Finanzministerium billiger machen, anderseits dafür sorgen, dass es mehr Anreize gibt für die Haushalte ihren Stromanbieter zu wechseln, falls die 15 Cent nicht ausreichen, um den Strompreis in erträgliche Niveaus zu bringen", erklärt WIFO-Chef Gabriel Felbermayr erst kürzlich im im Ö1-Morgenjournal.

Diese Änderung wird nun in Begutachtung gehen und zeitnah beschlossen werden. Für den Zeitraum bis Ende Juni 2024 bleibt die Unterstützung weiterhin auf dem aktuellen Niveau.

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Mehr Informationen: Strompreisbremse

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Daniel Herndler
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.
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