03.09.2019, 12:38 Uhr | von | Finanzen

Das britische Pfund Sterling fällt am Dienstag auf den historischen Tiefstwert von 1,20 US-Dollar. Grund dafür sei die anhaltende politische Unsicherheit innerhalb Großbritanniens in Bezug auf den Brexit.

Kursverlust geht weiter: Britisches Pfund fällt auf 1,20 US-Dollar
Bild: pixabay.com / Kaz

Im Tief wurde für das Pfund ein Kurs von 1,1957 Dollar erreicht. Zuletzt lag das britische Pfund ähnlich niedrig, als Theresa May im Januar 2017 den Ausstieg Großbritanniens aus dem europäischen Binnenmarkt angekündigt hatte.

Gegenüber dem Euro verhält sich das Pfund bisher noch eher positiv. Ein Pfund Sterling lag am Dienstag noch bei 1,10 Euro. Im Jahresverlauf hat die britische Währung gegenüber dem Euro auch nur rund ein Prozent verloren – gegenüber dem US-Dollar waren es hingegen bisher sechs Prozentpunkte.

Politische Unsicherheiten

In Großbritannien herrscht derzeit Uneinigkeit innerhalb der politischen Fraktionen über das Vorhaben von Premierminister Boris Johnson, der das Parlament für eine weitere Abstimmung blockieren wollte. Einige Parlamentarier wollen derzeit mit einer Gesetzesinitiative einen harten Brexit verhindern und den Austrittstermin verschieben. Premier Johnson lehnte diese Initiative ab. Nun stehen abermals Neuwahlen im Vereinigten Königreich im Raum.

Bereits am 16. Januar 2017 lag das Pfund bei unter 1,20 US-Dollar. Der Grund damals war die Bekanntgabe von Premierministerin Theresa May, dass Großbritannien einen harten Ausstieg aus dem Binnenmarkt der EU plane.

Mario Schantl
Email: ms@finanz.at
Redakteur, Ressort-Leiter Immobilien
Experte für Immobilien und Finanzierung
Redaktion | Kontakt | Steiermark
Mario Schantl ist Experte für Finanzierungen und Immobilien und berichtet als Redakteur auf Finanz.at über Nachrichten und Sachverhalte.

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GroßbritannienPfundPfund SterlingBritisches PfundBrexitBoris Johnson

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