06.08.2019, 17:14 Uhr | von | Börse
Handelskrieg zwischen USA und China lässt Kryptowährungen steigen
Bildquelle: pixabay.com / mohamed_hassan

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hatte nicht nur Einfluss auf die chinesiche Währung Yuan. Besonders Bitcoins und andere Kryptowährungen stiegen seit Montag rasant im Wert. Der BTC-Kurs erreichte am Dienstag fast 11.000 Euro.

Der andauernde Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China lässt Krypto-Anleger wieder jubeln. Erst am Montag kritisierte US-Präsident Donald Trump die Abwertung der chinesischen Währung durch die Volksrepublik scharf. Diese Meldungen wirkten sich auf alternative Geldanlagen, die vor allem in Krisenzeiten als sicher gelten sollen, positiv aus. So stieg der Bitcoin nach seinem Kurssturz in den letzten Wochen wieder rasant an und erreichte fast die 11.000 Euro Marke. Am Dienstag stoppte der Wert bei 10.972 Euro und fiel anschließend wieder minimal um 400 Euro. In Summe erreichte die Währung einen Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.

Experten vermuten, dass durch die derzeitige weltpolitische Lage immer wieder derartige Kursanstiege bei Bitcoins und anderen Kryptowährungen zu erwarten sind. Ein ähnliches Muster zeigen auch die Edelmetalle, die in Kriegszeiten oder bei politischen Konflikten immer wieder als besonders attraktiv bei Anlegern gelten. Auch der Goldpreis profitiert daher weiterhin von der unsicheren Situation zwischen den Weltmächten USA und China. Diese Woche kletterte der Goldpreis neuerlich auf ein Rekordhoch von 1.471 US-Dollar (1.315 Euro). Das ist ein Plus von über 20 Prozentpunkten im Vergleich zum Kurs vor einem Jahr.

Mehr Informationen: Bitcoins


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