05.10.2020, 14:55 Uhr | von | Finanzen
Zuverdienstgrenze für Studienbeihilfe wird erhöht
Bildquelle: pixabay.com / Letti-S

Die Zuverdienstgrenze für Studierende, die Studienbeihilfe beziehen, wird von 10.000 Euro auf 15.000 Euro erhöht. Der Ministerrat wird das am Mittwoch beschließen.

Die Zuverdienstgrenze für Studierende, die Studienbeihilfe beziehen, lag bisher bei 10.000 Euro pro Jahr. Wurde diese Grenze überschritten, entfiel der Anspruch auf Studienbeihilfe. Nun soll die Zuverdienstgrenze auf 15.000 Euro erhöht werden. Studierende dürfen damit in Österreich um 5.000 Euro pro Jahr mehr im Nebenjob verdienen als bisher. Der Ministerrat wird diese Maßnahme am Mittwoch beschließen.

Die Neuregelung soll rückwirkend ab 01. Januar 2020 gelten. Damit gilt für das gesamte Kalenderjahr eine um 5.000 Euro höhere Zuverdienstgrenze bei Bezug von Studienbeihilfe.

"Bei dieser Gelegenheit haben wir auch gleich das Verfahren in Studienbeihilfenangelegenheiten vereinfacht", erklärt Eva Blimlinger (Grüne) in einer Aussendung. "Nunmehr wird nur mehr eine nachträgliche Überprüfung der Einhaltung der Zuverdienstgrenze stattfinden."

Bereits im September wurde beschlossen, dass die jährliche Zuverdienstgrenze für Studierende mit Familienbeihilfe von 10.000 Euro auf 15.000 Euro erhöht wird. Studenten können damit bis zu 15.000 Euro pro Jahr verdienen ohne den Anspruch auf Familienbeihilfe zu verlieren.

Mehr Informationen: Zuverdienstgrenze

Daniel Herndler
Email: dh@finanz.at
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Experte für Finanzen, Steuern, Wirtschaft, Arbeitnehmer
Redaktion | Kontakt | Twitter: @DanielHerndler | Salzburg
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.

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