21.08.2019, 10:49 Uhr | von | Wirtschaft

Ein neuer Bieterstreit um den deutschen Leuchtenhersteller Osram scheint sich abzuzeichnen. Die US-Investoren Bain Capital und Carlyle könnten die steirische ams AG überbieten.

Bietergefecht bei Osram-Übernahme: US-Investoren wollen ams AG überbieten
Bild: pixabay.com / rawpixel

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle den steirischen Halbleiterkonzern ams AG überbieten würden, sofern dieser formal ein Gebot vorlegen wolle. Bloomberg beruft sich dabei auf Insiderquellen.

Aktuell sollen Bain Capital und Carlyle 35 Euro pro Osram-Aktie bieten. Die steirische ams AG will hingegen 38,50 Euro anbieten – das wären zehn Prozent mehr als die US-Investoren. Derzeit wird eine offizielle Angebotslegung durch die ams jedoch aufgrund einer Stillhaltevereinbarung verhindert. Ein Gebot wird dadurch bis 2020 blockiert. Osram könnte diese Vereinbarung jedoch bald aufheben, um Klagen der Aktionäre vorzubeugen.

Nach Bekanntwerden des abzeichnenden Bietergefechts stieg die Osram-Aktie am Dienstag auf mehr als 35 Euro an. Das ist der höchste Stand seit März.

Daniel Herndler
Email: dh@finanz.at
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Experte für Steuern, Finanzen, Wirtschaft und Börse
Redaktion | Kontakt | Twitter: @DanielHerndler | Salzburg
Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte als Finanzexperte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.

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