08.08.2019, 13:17 Uhr | von | Finanzen

Die ÖVP will das Recht auf Bargeld in der Verfassung verankern. Durch die fortschreitende Digitalisierung sieht die Volkspartei den Besitz von Bargeld langfristig bedroht.

ÖVP: Recht auf Bargeld soll in Verfassung verankern werden
Bild: pixabay.com / moerschy

Die ÖVP will den Besitz und die Bezahlung mit Bargeld langfristig absichern. Deshalb soll das Recht auf Bargeld in Österreich in der Verfassung verankert werden. Parteichef Sebastian Kurz sieht das als Grundrecht des Menschen und möchte damit einem drohenden Verschwinden des Bargeldes durch die fortlaufende Digitalisierung gegensteuern.

Wie die Tageszeitung Heute berichtet, soll die Verankerung des Bargelds in der österreichischen Verfassung ausgearbeitet werden, sofern die Volkspartei der nächten Bundesregierung nach der Nationalratswahl im September angehören sollte. Dabei ist entscheidend, dass die Bestimmung europäischen Recht entspricht und damit vereinbar ist. Genau daran sei ein Antrag der Freiheitlichen unter Parteichef Norbert Hofer bereits gescheitert, da dieser nicht mit der EU-Geldwäscherichtlinie kompatibel gewesen wäre. 

Mario Schantl
Email: ms@finanz.at
Redakteur, Ressort-Leiter Immobilien
Experte für Immobilien und Finanzierung
Redaktion | Kontakt | Steiermark
Mario Schantl ist Experte für Finanzierungen und Immobilien und berichtet als Redakteur auf Finanz.at über Nachrichten und Sachverhalte.

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BargeldÖVPGeldVerfassungVolksparteiSebastian Kurz

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