29.07.2019, 15:45 Uhr | von | Finanzen

Die Österreicher planen in diesem Jahr weniger Geld zu sparen und sich durch höhere Kreditsummen mehr zu verschulden. Auch die Spar- und Anlageformen haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich geändert.

Österreicher wollen mehr Kredite aufnehmen und weniger sparen
Bild: pixabay.com / Skitterphoto

Laut einer aktuellen Integral-Umfrage der Erste Bank wollen Österreicher heuer weniger Geld sparen und sich mehr verschulden. Demnach sollen acht von zehn Österreichern zwar planen Geld auf die Seite zu legen, die durchschnittliche Veranlagungssumme sinkt dabei jedoch um rund 600 Euro auf insgesamt 4.200 Euro. Die geplante Kreditsumme steigt dagegen im Durchschnitt von 64.800 auf 71.200 Euro an.

Bei den Anlageformen bleibt lediglich das Sparbuch mit 59 Prozent der Befragten auf demselben Niveau, wie im Jahr 2018. Fonds, Anleihen und Aktien sind dagegen weniger beliebt als noch im Vorjahr und sinken um drei Prozent auf nur noch 26. Immerhin plant noch knapp ein Drittel der Befragten (34 Prozent) eine Lebensversicherung abzuschließen, 40 Prozent setzen auf Bausparverträge (-9 Prozent) und immerhin noch 28 Prozent wollen durch eine Pensionsvorsorge Geld sparen (28 Prozent). Gold bleibt mit 15 Prozent als Geldanlage relativ konstant und verliert nur einen Prozentpunkt zum Vorjahr, Immobilien hingegen steigen um einen Punkt auf 19 Prozent an.

Laut Umfrage plant ein Drittel der Befragten größere Anschaffungen. Davon möchten 85 Prozent auf bereits vorhandene Ersparnisse zurückgreifen. Die durchschnittliche Höhe der Verschuldung beziehungsweise der Kreditsumme steigt im Vorjahresvergleich um gut zehn Prozent und liegt nun bei 71.200 Euro.

(APA / Redaktion)

Mario Schantl
Email: ms@finanz.at
Redakteur, Ressort-Leiter Immobilien
Experte für Immobilien und Finanzierung
Redaktion | Kontakt | Steiermark
Mario Schantl ist Experte für Finanzierungen und Immobilien und berichtet als Redakteur auf Finanz.at über Nachrichten und Sachverhalte.

Schlagwörter:

SparenKrediteVerschuldenSchuldenUmfrageGeldanlage

Melden Sie sich zum kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie immer aktuelle Infos und News sofort per Email.
Mehr Schlagzeilen

Alle Informationen zu den Richtlinien finden Sie hier. Kontaktieren Sie uns für Ihr Feedback!