08.08.2019, 14:25 Uhr | von | Finanzen

Durch den Handelskrieg zwischen den USA und China legte der Goldpreis neuerlich stark zu und erreichte kurzzeitig über 1.500 US-Dollar (1.340 Euro). Das ist der höchste Stand seit 2013.

Goldpreis steigt durch Handelskrieg auf über 1.500 US-Dollar
Bild: pixabay.com / 41330

Am Mittwoch kletterte der Goldpreis auf über 1.500 US-Dollar (1.340 Euro). Grund für den anhaltenden Anstieg des Goldpreises soll der andauernde Handelskonflikt zwischen den USA und China sein. Vor allem die noch unbekannten Folgen des Handelskrieges treiben den Preis in die Höhe. Erst kürzlich wertete die Volksrepublik China die eigenen Währung Yuan gegenüber dem US-Dollar deutlich ab. In diesen Krisenzeiten gilt Gold bei Anlegern als sichere Investition.

Auch die Senkung der Zinsen durch die US-Notenbank Fed im Juli soll Einfluss auf den Goldpreis genommen haben. Durch die erstmals seit 2008 durchgeführte Senkung der Leitzinsen und weiterer Zusagen der Federal Reserve Bank in den USA könnte laut Experten der Preis einer Feinunze Gold (31,1 Gramm) neuerlich einen Schub erhalten haben. Auch anderen Notenbanken - vor allem in Asien - hatten am Mittwoch ebenfalls Zinssenkungen in Aussicht gestellt. Dazu zählt unter anderem die immer stärker wachsende Volkswirtschaft Indien.

(APA / Redaktion)

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Daniel Herndler
Email: dh@finanz.at
Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Steuern und Finanzen
Experte für Steuern, Finanzen, Wirtschaft und Börse
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Daniel Herndler ist Wirtschaftsjournalist, Herausgeber und Chef-Redakteur des Nachrichtenportals Finanz.at. Seine Schwerpunkte als Finanzexperte liegen in den Bereichen Steuern, Finanzen und Wirtschaft.

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