13.11.2019, 13:52 Uhr | von | Wirtschaft

Der größte österreichische Baukonzern – die Strabag – hat seine Bauleistungen in den ersten drei Quartalen um rund 4% steigern können.

Rekordleistung: Der Baukonzern Strabag
Bild: pixabay.com / MichaelGaida

Die Bauleistung des Strabag-Konzerns wurde in den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 vor allem durch starke Nachfrage auf den Kernmärkten auf 12,5 Milliarden Euro vorangetrieben. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 4 % gegenüber dem Zeitraum des Vorjahres. Diese Zahlen gab das Unternehmen heute morgen in einem Trading-Statement bekannt. Zuwächse gab es in allen Ländern, ausgenommen der Slowakei.

Die Strabag ist nach diesem Zwischenergebnis auch im Hinblick auf die Gesamtjahresleistung noch zuversichtlicher. So soll die Bauleistung heuer zumindest den Rekordwert von 16,3 Milliarden Euro vom Vorjahr erreichen. Bislang ist man seitens des Unternehmens nur von einem Überschreiten der 16 Milliarden Euro Marke ausgegangen.

Der Konzernchef Thomas Birtel teilte mit, dass man sich nach den ersten neun Monaten des Jahres 2019 in der Einschätzung für die Geschäftsentwicklung des Jahres bestätigt hat. Außerdem bleibt die Prognose der EBIT-Marge von mindestens 3,3 % weiterhin aufrecht, ebenso der Cashflow aus Investitionstätigkeiten.

Mit Ende des dritten Quartals 2019 war der Auftragsbestand um 2 % kleiner als im Jahr davor. Dennoch betont man von Seiten des Unternehmens, dass diese mit 17,73 Milliarden € weiterhin auf einem sehr hohen Niveau stünde. Das Unternehmen begründete Rückgänge in der Slowakei, Österreich und Ungarn vor allem mit abgearbeiteten Großprojekten. Eine deutliche Erhöhung des Auftragsbestandes konnte man wiederum in Tschechien verzeichnen.

Zu den eingeworbenen Projekten des Jahres 2019 gehören laut Angaben des Unternehmens etwa der Bau eines Abschnittes der Autobahn D35 sowie die Modernisierung mehrerer Bahnstrecken in Tschechien. Aber auch Brückenertüchtigungen auf der BAB9 in Deutschland, Bergbauaufträge in Chile und weitere Aufträge in der Schweiz, Ungarn, Katar und Dubai sollen eingeworben worden sein.

Im Vergleich zur Periode des Vorjahres konnte auch der Personalstand um 2.100 MitarbeiterInnen auf insgesamt 76.875 MitarbeiterInnen erhöht werden. Hier stockte man vor allem in Polen und Österreich auf.

Unternehmensinfo:

  • Strabag SE
    • Hauptsitz in Wien, Österreich
    • 15,22 Milliarden Euro Umsatz (im Geschäftsjahr 2018)

Referenzen:

aktualisiert: 13.11.2019, 13:52 Uhr
Richard Baidinger
Email: rb@finanz.at
Redakteur, Ressort Wirtschaft und Finanzen
Experte für Wirtschaft und Finanzen
Redaktion | Kontakt | Wien
Richard Baidinger ist Experte und Redakteur für Bank- und Finanzwirtschaft aus Wien.

Schlagwörter:

StrabagRekordleistungBauleistung

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