13.11.2019, 11:31 Uhr | von | Wirtschaft

Um sein Fortbestehen bangt derzeit der VKI – der Verein für Konsumenteninformation.

Geht dem VKI das Geld aus?
Bild: pixabay.com / geralt

Laut APA bangt der Verein für Konsumenteninformation mit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erneut um sein Fortbestehen. Ein entsprechender Antrag bezüglich einer dauerhaften Absicherung ist vergangenen Montag im Budgetausschuss des Parlaments vertagt worden. Dem VKI könnte ohne eine dauerhafte finanzielle Absicherung ab dem Jahre 2020 das Aus drohen. Während dessen weisen die Parteien die Schuld an der Verschiebung von sich.

Die FPÖ und SPÖ beantragten gemeinsam, dass dem VKI durch den Bund jährlich 4,75 Millionen Euro zur Verfügung stehen sollten. Dies wäre unter der Berücksichtigung der bisherigen Unterstützungen eine Mehrbelastung von rund 600.000 Euro an Budgetkosten. Die Grünen und ÖVP stimmten jedoch für eine Vertagung des Antrags.

Gestern Dienstag wurde den Grünen dann von Seiten des FPÖ-Konsumentensprechers Peter Wurm vorgeworfen, ihren ersten sachpolitischen Fehler im Zusammenhang mit Konsumentenschutz begangen zu haben. Von den Grünen hingegen wird der Sachverhalt anders dargestellt. Ihnen zufolge habe man nur für eine Vertagung gestimmt, da beispielsweise schwammige Formulierungen im Vertrag zu finden waren. Ulrike Fischer von den Grünen zeigt sich außerdem zuversichtlich und ist der Meinung, dass es für den Fall des VKI einer guten Lösung bedarf und dass dies bis zum Plenum im Dezember zu schaffen sei.

Sollte jedoch bis zum 31. Dezember 2019 keine Lösung gefunden werden, so kann dem VKI das Aus drohen und die Arbeiten müssten eingestellt werden.

Richard Baidinger
Email: rb@finanz.at
Redakteur, Ressort Wirtschaft und Finanzen
Experte für Wirtschaft und Finanzen
Redaktion | Kontakt | Wien
Richard Baidinger ist Experte und Redakteur für Bank- und Finanzwirtschaft aus Wien.

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