12.11.2019, 16:39 Uhr | von | Arbeitnehmer

Geplante Versammlungen durch die ArbeitnehmerverteterInnen bei Lidl, Interspar, Billa, DM und Primark.

Druck von der Gewerkschaft an Händler: 200 Betriebsversammlungen vereinbart
Bild: pixabay.com / rawpixel

Die Gewerkschaft schaltet vor der dritten Runde rund um die Kollektivvertragsverhandlungen für Handelsangestellte einen Gang hinauf. Sollte es nämlich heute, 12.11.2019, nicht zu einer Einigung bzw. einer konstruktiven Verhandlung kommen, so werde es zu Betriebsversammlungen kommen. Dies erläuterte die Gewerkschaft. Die entsprechenden Beschlüsse werden bereits von den ArbeitnehmervertreterInnen eingeholt, bisher wurden 200 Versammlungen vereinbart. In einer Aussendung am Montag berichtet der Vorsitzende des GPA-dip Wirtschaftsbereich Handel – Martin Müllauer – dass ein faires Angebot seitens der Arbeitgeber erwartet werden würde.

In ganz Österreich haben vergangene Woche Betriebsrätekonferenzen stattgefunden. An diesen haben sich laut Angaben der Gewerkschaft zufolge 400 Betriebsräte aus dem Bereich des Handels beteiligt.

Die Arbeitgeberseite machte ein Angebot über eine Gehaltserhöhung von 1,9 % für alle Angestellten des Handels. Außerdem umfasst das Angebot eine gesteigerte Lehrlingsentschädigung von 4,54 % bis 9,75 %. Die Gewerkschaft forderte hingegen ein durchschnittliches Gehaltsplus von 4,4 %, 130 Euro Startgeld für Lehrlinge und drei Freizeittage.

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aktualisiert: 12.11.2019, 16:39 Uhr
Richard Baidinger
Email: rb@finanz.at
Redakteur, Ressort Wirtschaft und Finanzen
Experte für Wirtschaft und Finanzen
Redaktion | Kontakt | Wien
Richard Baidinger ist Experte und Redakteur für Bank- und Finanzwirtschaft aus Wien.

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KVVerhandlungenForderungenDiskussionenHandelBetriebsversammlungen

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