23.10.2019, 10:03 Uhr | von | Wirtschaft

Derzeit gibt es einen Handelsstreit zwischen den USA und der EU. Eine andere Form von Verhandlungen wird seitens der USA nun angedeutet. Nehmen die Gespräche nun doch eine andere Wendung?

Wendung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU?
Bild: pixabay.com / pixel2013

US-Zölle auf Importe von Autos aus der EU könnten unter Umständen vermieden werden. Die europäische Union befindet sich gerade in einem Handelsstreit mit den USA. Nun drängt die USA die EU zu mehr Entgegenkommen in den Verhandlungen. In einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitung „Financial Times“ signalisierte der Handelsminister der USA, Wilbur Ross, dass der Konflikt in einer neuen Runde der Verhandlungen entschärft werden könnte. Eine von vielen Optionen hierbei wäre etwa die Erhebung von Zöllen. Ross meint aber auch, dass ebenso andere Formen der Verhandlungen bestehen könnten.

US-Präsident Trump hatte in der Vergangenheit vermehrt mit Schutzzöllen auf Auto-Importen aus Europa gedroht. Dies wäre vor allem für die deutsche, exportlastige Wirtschaft eine verheerende Maßnahme. Früheren Angaben zufolge möchte die US-Regierung am 14.11.2019 darüber entscheiden, ob Abgaben auf die Einfuhr von Autos bzw. Autoteilen aus der EU erhöht werden oder nicht.

aktualisiert: 23.10.2019, 10:03 Uhr
Richard Baidinger
Email: rb@finanz.at
Redakteur, Ressort Wirtschaft und Finanzen
Experte für Wirtschaft und Finanzen
Redaktion | Kontakt | Wien
Richard Baidinger ist Experte und Redakteur für Bank- und Finanzwirtschaft aus Wien.

Schlagwörter:

USAEUStrafzölleFahrzeuge

Melden Sie sich zum kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie immer aktuelle Infos und News sofort per Email.
Mehr Schlagzeilen

Alle Informationen zu den Richtlinien finden Sie hier. Kontaktieren Sie uns für Ihr Feedback!