Netflix wird wegen Film geklagt

20.10.2019, 15:10 Uhr | von | Wirtschaft

Im dritten Quartal des Jahres 2019 konnte Netflix, ein sehr bekanntes Streaming-Unternehmen, 6,8 Millionen neue Kunden gewinnen. Jetzt wird Netflix wegen eines Films geklagt.

Netflix wird wegen Film geklagt
Bild: pixabay.com / AJEL

Obwohl immer mehr Konkurrenten im Bereich des Streamings in den Markt einsteigen, geht die Erfolgsgeschichte von Netflix weiter. Am Donnerstag konnte Netflix mit stark steigenden Abo-Zahlen überraschen. Im Sommer wurden die Erwartungen verfehlt. Nicht zuletzt kam der Zuwachs an Kunden auch wegen der Veröffentlichung neuer Staffeln der Serien „Stranger Things“ und „13 Reasons Why“.

So konnten im dritten Quartal 6,8 Millionen Neukunden von Netflix gewonnen werden, wohingegen im Vorquartal lediglich 2,7 Millionen Neukunden zu verzeichnen waren. Netflix blieb damit unterhalb der eigenen Prognose, konnte aber dennoch die Markterwartungen übertreffen. Die Anzahl an bezahlten Mitgliedschaften konnte zum Quartalsende auf 158 Millionen festgelegt werden.

Auch im Bereich des Gewinns gab es einen Aufschwung. So stieg der Gewinn um 65 Prozent auf 665 Millionen Dollar. Dies ist ein Wert, der die Analysteneinschätzungen übertrifft. Auch der Umsatz stieg um 31 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar. Trotz dieser Zahlen rechnet Netflix selbst mit weniger Überschuss zum Jahresende. Dies wird vor allem mit hohen Produktionskosten sowie Marketing Kosten begründet.

Netflix wird wegen Geldwäsche-Film geklagt

Der erfolgreiche Konzern Netflix wurde wegen eines Films über Geldwäsche, in dem auch Stars wie Meryl Streep und Antonio Banderas mitspielen, geklagt. Der Film handelt über den weltweit bekannten Steuerskandal der Panama Papers. Die in den wirklichen Fall verwickelte Anwaltskanzlei Mossack Fonseca brachte eine Klage beim Gericht in Connecticut ein.

In der Klageschrift wird vor allem angeführt, dass die Anwälte der Firma Mossack Fonseca als rücksichtslose Anwälte porträtiert werden. Außerdem wird schon im Trailer die Frage, wie 15 Millionen Millionäre in 200 Ländern reich bleiben, mit der Antwort „Mit Anwälten wie diesen“ beantwortet. Dies stößt den Anwälten sauer auf.

aktualisiert: 20.10.2019, 15:10 Uhr
Richard Baidinger
Email: rb@finanz.at
Redakteur, Ressort Wirtschaft und Finanzen
Experte für Wirtschaft und Finanzen
Redaktion | Kontakt | Wien
Bio: Richard Baidinger ist Experte und Redakteur für Bank- und Finanzwirtschaft aus Wien.

Schlagwörter:

NetflixFilmKlage

Melden Sie sich zum kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie immer aktuelle Infos und News sofort per Email.
Mehr Schlagzeilen

Alle Informationen zu den Richtlinien finden Sie hier. Kontaktieren Sie uns für Ihr Feedback!