17.02.2021, 13:36 Uhr | Arbeitnehmer
Corona-Kurzarbeit bis Ende Juni 2021 verlängert - danach soll Ausstieg erfolgen
Bildquelle: APA | Arbeitslose und Arbeitnehmer in Kurzarbeit

Das Corona-Kurzarbeitsmodell wird bis Ende Juni 2021 verlängert. Nach dieser vierten Phase der Kurzarbeit soll es einen schrittweisen Ausstieg geben, sofern das die gesundheitliche Situation und die Lage am Arbeitsmarkt in Österreich zulassen.

Die türkis-grüne Regierung verlängert das Corona-Kurzarbeitsmodell um drei Monate bis Ende Juni 2021 - nach dieser Phase 4 der Kurzarbeit soll es aber einen schrittweisen Ausstieg geben, wenn das die gesundheitliche Situation und die Lage am Arbeitsmarkt zulassen, kündigte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) am Mittwoch nach dem Ministerrat an.

Nettoersatzrate von 80 bis 90 Prozent bleibt unverändert

Unverändert bleibt in der Phase 4 der Kurzarbeit die Einkommen-Nettoersatzrate von 80 bis 90 Prozent für Arbeitnehmer. Die Arbeitszeit kann im Normalfall um 30 Prozent reduziert werden - in Branchen, die wegen des behördlich angeordneten Lockdowns geschlossen halten müssen, ist auch eine Reduktion auf 0 Prozent möglich.

Weiterbildungen werden weiterhin gefördert und sollen forciert werden - Betriebe bekommen 60 Prozent vom AMS zurückerstattet, wenn sie ihre Mitarbeiter während Kurzarbeit qualifizieren lassen.

Kurzarbeit sei in ihrer jetzigen Form notwendig, solange es behördliche Schließungen gebe, wurde heute betont, allerdings sei sie kein Modell auf Dauer. Nach Juni ist ein schrittweiser Ausstieg geplant und es soll andere Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen geben.

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