Apple-Chef Cook beklagt Wettbewerbsnachteil durch Handelskrieg zwischen USA und China

Das US-Unternehmen Apple beschwert sich bei Donald Trump über die Aufschläge der Handelszölle. Apple-CEO Tim Cook sieht einen Wettbewerbsnachteil durch den Handelskrieg zwischen USA und China.

Apple-Chef Cook beklagt Wettbewerbsnachteil durch Handelskrieg zwischen USA und China
Bild: pixabay.com / Pexels
19.08.2019, 12:55 Uhr | von | Wirtschaft

Apple-CEO Tim Cook beklagte bei einem gemeinsamen Abendessen mit US-Präsident Donald Trump den Wettbewerbsnachteil für das Unternehmen durch den anhaltenden Handelskrieg zwischen den USA und China. Vor allem die zusätzliche Zölle sorgen für Schwierigkeiten für das US-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien.

Cook zeigt sich zudem besorgt, dass Samsung von dieser Situation profitieren würde. Der südkoreanische Smartphone-Hersteller gilt als größter Rivale von Apple. Wie Bloomberg berichtet, soll Donald Trump dazu erklärt haben: "Er hat sehr überzeugende Argumente vorgelegt. Es ist hart für Apple, die Zölle zu zahlen, wenn sie mit einem sehr guten Unternehmen konkurrieren, dass sie nicht zahlen muss."

Die meisten Apple-Geräte, wie etwa das iPhone, werden in China produziert. US-Präsident Trump drängt seit Monaten darauf, dass das Unternehmen seine Produkte überwiegend in den USA herstellen solle, um die Wirtschaft zu stärken. Durch die neuen Zölle soll ab September zunächst ein Aufschlag von zehn Prozent auf die Apple Watch und AirPods eingeführt werden. Weitere Aufschlägen könnten folgen. Bereits Ende Juli kündigte Apple an zu prüfen, ob die Produktion in andere Länder verlagert werden soll.

Martin Höllinger
Mail: mh@finanz.at | Twitter: twitter.com/hoellinger
stv. Chef-Redakteur, Ressort-Leiter Kredit
Finanzierung, Kredit, Versicherung
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